Klausurwochenende und Großtreffen – ein Rückblick

Vom zwanzigsten September bis zum zweiundzwanzigsten September traf sich das Kibiwe-Team in Bernried für ein ganzes Wochenende um alles Anstehende betreffs Organisation oder Inhalten zum Kibiwe zu besprechen.

Viel Zeit blieb nicht die Aussicht auf den Starnberger See zu genießen, denn es gab wirklich viel zu besprechen.

Das Bild entstand am Samstag nach dem Abendessen. Auf dem Bild fehlen Karin und Andrea sowie Gertrud, die das Bild gemacht hat. Christina stellte gerade die neue Strophe für den Kibiwe-Song vor, das Team ist davon recht angetan.

Ebenfalls ein Thema: Der Escaperoom. Das Team prüfte im praktischen Durchlauf das Konzept und brachte dann noch einige Verbesserungen vor. Mehr kann natürlich nicht verraten werden.

Insgesamt ein arbeitsreiches Wochenende, trotzdem auch erfüllend und schön.

Nicht unbedingt die schönste Arbeit, trotzdem halfen viele, die frühzeitig zum Großtreffen kamen, gerne mit: Die Skripts für die Schauspieler zusammenlegen. Alle anderen können sich die Texte im Downloadbereich dieser homepage je nach Bedarf holen!

Das Großtreffen war, wie der Name sagt, groß. Neben den organisatorischen Dingen wie Einteilung der Mitarbeiter*innen in die Gruppen und Ähnlichem ging es auch um die Einführung ins Thema. Immerhin beschäftigen wir uns mit der wichtigsten Erzählung des AT.

Um den Nil haben sich schon die Gruppensymbole versammelt. Das hellgrüne Kuscheltier in der Mitte links repräsentiert übrigens an diesem Abend eine Ziege. Daneben gab es Lehmziegel, Hirtenstab, Dornen, Feuer, Schafe, Hieroglyphen und Schilf, was das Thema eben hergibt.

Mitarbeiter*innen sind immer noch willkommen! Wie man sich anmeldet? Siehe oben. Auf eine schönes, spannendes und unterhaltsames Kibiwe!

Guckt doch mal in den Downloadbereich!

Im Downloadbereich hat sich einiges getan. Das Szenenspiel ist online, auch Tipps für die Arbeit mit den Kindern in den Gruppen, ein hübsches Deckblatt usw.

Danke an Elke, Karin, Gerhard, Eva-Maria, Christina und Janek fürs Gegenlesen. Ohne Euch wäre das Ganze nur halb so gut! Und spezieller Dank an Carola, die uns dieses Jahr wieder unterstützt und ganz viel Ideen und Gedanken beigetragen hat!

Wir suchen dich!

Super, dass du (wieder) mithelfen willst! Hier kannst du dich als Mitarbeiter*in anmelden!






Es gibt Neues!

Das Szenenspiel für das Kibiwe 2019 ist in den letzten Tagen entstanden. Bis wir es hier auf der Homepage aber zum Downloaden anbieten, ist es noch ein kleiner Weg, es muss noch Korrektur gelesen werden. Wer sich gerne mit den interessanten, aber recht schwierigen Hintergründen der Geschichte um Mose und dem Auszug aus Ägypten beschäftigen will, für den steht im Downloadbereich der „Rote Faden“ zur Verfügung. Hier erfährt man auch, ob man sich von der Priesterschrift jetzt wirklich verabschieden sollte und was die Priesterschrift ist. Wer also Lust auf eine wirklich spannende Ferienlektüre hat – bitte schön!

Allen schöne Ferien!

Wir leben noch!

Über ein halbes Jahr hat sich auf der Homepage nichts getan. Das Kibiwe ist offiziell noch im „Winterschlaf“. Ich würde jetzt gerne schreiben, dass im Hintergrund wahnsinnig viel läuft – aber das Thema dieses Jahr – Mose – ist echt schwierig. Ich habe einiges dazu gelesen, aber das erste (!) Mal gibt es ein Buch, das habe ich schon zweimal (!) weggelegt, weil es so schwierig (!) zu lesen war. So, jetzt wisst ihr es.

In den Pfingstferien werde ich also mal anfangen einen roten Faden für das Kibiwe zu bringen. Und natürlich werde ich einen dritten Versuch mit diesem Buch starten.

Das Einfachste war, einen Hauptdarsteller zu finden. Tipp: Er steht schon seit 18 Jahren als Hauptdarsteller fest.

Das ominöse Buch. Man könnte ja auf die Frage auch mit einem einfachen "Ja oder Nein" antworten, aber es scheint nicht ganz so easy zu sein.
Das ominöse Buch. Man könnte ja auf die Frage auch mit einem einfachen „Ja oder Nein“ antworten, aber es scheint nicht ganz so easy zu sein.

PS: Wir haben irgendwie ein Update bekommen. Sehe gerade, dass wir jetzt Riesenbilder posten können. Freut Euch!

Der Theaterabend – so wars!

Schon ab 16.00 treffen die ersten MitarbeiterInnen im Franziskussaal ein, denn es gibt noch eine Menge vorzubereiten.

Semmeln werden aufgeschnitten.

Die Teller mit dem Obazden sind fertig. Es gibt ihn mit und ohne Kümmel.

Die Musik und die Kirchenspatzen singen sich ein.

Die SchauspielerInnen wiederholen in Gruppen noch einmal ihre Texte – sicher ist sicher!

Der erste Teil der Neufahner Bibel, das Matthäusevangelium, ist fertig geschrieben und gedruckt. Ein erster Blick hinein zeigt: Sie ist wunderschön geworden. Markus, Lukas und Johannes müssen noch fertig geschrieben werden, bevor sie in den Druck kommen.

So sieht das Matthäus-evangelium von außen aus.

Die Jungs von der Tontechnik im schicken Schwarz

DVD, Foto-CD und Musik-CD gibt es auch schon zu kaufen!

Der Franziskussaal ist bis auf den letzten Platz besetzt. Es kann losgehen!

Vom Szenenspiel zeigen wir nur Bilder in Auswahl:

Noch einmal ein Blick auf das wunderschöne Bühnenbild „Die Felder des Boas“. Hinten links wurde tatsächlich Getreide geerntet. Unsere Wüstenkulisse wurde mit gedruckten Ährenfeldern und grünen Landschaftsteilen aufgepeppt.

Der Essensverkauf in der Pause

Besucher beim Gespräch im Foyer. Getränke gab es natürlich auch.

Links sieht man das eigens für diese Inszenierung gebaute Bühnenelement, das hier Noomis Hütte darstellt. Rechts mahlt Rut auf einem Reibstein Körner zu Mehl – Die Reibsteine (wir haben zwei) wurden extra für das Kibiwe hergestellt. Unsere Noomi lernte für diese Szene extra mit einer Handspindel zu spinnen. Sie macht das schon ganz gut. Offensichtlich gab es damals in Betlehem rosa Schafe – anders lässt sich nicht erklären, warum sie rosa Wolle verspinnt – oder ist das eventuell ein „Osterei“?

Auch die Dreschflegel wurden selbst gebaut.

Das Bühnenelement zeigt das Stadttor und die Felder sind abgeerntet – Auch wenn es nicht auffällt, wir achten auf Details. Trotzdem gucken natürlich wieder alle nur auf den Schuh.

Das Lied, das Alessia und Angelika geschrieben haben, (im Bericht vom Sonntag steht leider nicht drin, dass das Lied von Beiden stammt!) wird von ihnen noch einmal vorgetragen. Gänsehaut!

Jetzt sind alle SchauspielerInnen auf der Bühne. Mit „An Tagen wie diesen“ – dem absoluten Must-Have – und ein paar Zugaben geht der Abend zu Ende.

Danach wurde zügig und kollektiv fast alles abgebaut, bevor es zur After-Show-Party ging. Und wie immer gibt es davon keine Bilder …

 

 

… die wir Euch hier zeigen werden!

Der Sonntag beim Kibiwe – so wars!

Selten ist die Franziskuskirche zum Gottesdienst so knallvoll wie beim Kibiwe.

Die TeilnehmerInnen des Kibiwe versammeln sich vor dem Einzug im Franziskusaal. Insgesamt nahmen 181 Kinder und 133 MitarbeiterInnen teil.

Dieses Jahr ist es ein schöner und lebendiger Gottesdienst, der noch dazu mit überraschenden Überraschungen aufwarten kann.

Die Kibiwe-Band wird verstärkt durch die Kirchenspatzen.

Auch die Bemos sind im Einsatz. Links Pastoralreferentin Christina Brandl-Bommer (in Türkis) und Pfarrerin Karin Jordak (im Talar mit dem roten Kibiwe-T-Shirt)

Die Erzählerin Hanna, verstärkt durch Josechja und Schechanja, fasst, auch mit Hilfe der Kinder, die Geschichte von Rut für die Erwachsenen zusammen.

Beweisfoto

„Es ist nicht wichtig, wo du herkommst. Es ist wichtig, wer du bist.“ Manche Bibelwissenschaftler sagen, das Buch Rut sei von einer Frau geschrieben worden. Deshalb war in unserem Kibiwe eine Frau die Erzählerin.

Finale, Teil 2: Noomi ist Oma!

Da strahlt Noomi! Bestimmt wird sie eine Superoma. Die Frauen von Betlehem gratulieren. „Aber Rut ist mehr wert als sieben Söhne!“ sagen die Mädchen.

Überraschung! An diesem Kibiwe-Wochenende hat Alessia noch ein Lied geschrieben. Die Darstellerin der Rut singt. Gemeinsam rocken sie die Kirche. Es war unglaublich!

Wahnsinn!

Dann wird die Gemeinschaftsarbeit präsentiert. Auf fünf Landkarten (Welt, Europa, Deutschland, Bayern und Landkreis Freising) wurde durch Punkte dokumentiert, wo die Geburtsorte der Großeltern aller Kibiwe-Teilnehmer liegen.

Die Gemeinschaftsarbeit kann man am Theaterabend noch mal in aller Ruhe in der Pause anschauen.

Die Fürbitten haben die LeiterInnen und Kinder in den Gruppen selbst formuliert. Mit ihnen bringen sie im Gebet vor Gott, was ihnen an diesem Wochenende auf dem Herzen liegt.

„Wir bitten, dass alle Kinder auf der Welt so viel Kuchen essen können wie wir auf dem Kibiwe.“ Die Kinder der 7. Klasse, obwohl nur zu Viert, brachten mit dieser Fürbitte auf den Punkt, was ihre Hoffnung für alle Menschen dieser Welt ist. Und sie hatten die Lacher auf ihrer Seite. Klasse!

Gemeinsam wird das Vaterunser gebetet.

Zum Abschluss des Gottesdienstes wird der Kibiwe-Hit 2018 verkündet und natürlich auch gesungen. Es ist das Lied, das Alessia extra fürs Kibiwe geschrieben hat.

Heute schon gesungen und dazu getanzt? Heute schon deinen Glauben gelebt? Yes!

Und hier Bilder, was man nach dem Gottesdienst noch so machen konnte:

Die Bastelarbeiten bewundern.

Kibiwe-Nudel-Soße kaufen.

Im Eine-Welt-Laden einkaufen.

Kuchen kaufen.

Das wars! Bis Freitag zum Theaterabend!

Der Samstag beim Kibiwe – so war es!

Der Franziskussaal ist voll von freudiger Erwartung. Es ist Samstag und es ist Kibiwe!

Derweil laufen in der Küche die Vorbereitungen für das Mittagessen schon an:

In diesem großen Topf mit eigener, riesengroßer, fahrbarer Herdplatte wird die Nudelsoße gekocht.

Die helfenden Hände in Aktion. Der Fuhrpark im Hof umfasst drei dieser Gefährte, eines ist, glaube ich, sogar mit einem Elektromotor ausgestattet.

Im Saal selbst sorgt die Kibiwe-Band für Stimmung.

Die Kibiwe-Band 2018. Vorne rechts zwei der drei Tontechniker.

Nicht zu vergessen – unsere Bemos!

„Bemo“ ist die Abkürzung für Bewegungsmotivation (Die Abkürzung klingt wirklich besser). Im Vordergrund unsere Moderatorin Karin Jordak, die, man sieht es leider nicht, ihr neues KIbiwe-T-Shirt unter der Jacke anhatte.

Die Geschichte geht weiter. In Betlehem beginnt die Ernte. Auf den Feldern warten am frühen Morgen Knechte und Mägde auf ihren Arbeitseinsatz.

Da wächst ja Getreide auf der Bühne! Kann sich jemand an das Klorollenrätselbild erinnern? Das hier ist die Auflösung: In den dichtgesteckten Klorollen in den Kartons steckt das Getreide, das gleich geerntet werden wird. Diese geniale Idee wurde von Gabi entwickelt, die auch die Fotos gemacht hat.

Rut kommt und sammelt die Ähren, die heruntergefallen sind oder vergessen wurden. Die Knechte nützen aus, dass der Vorarbeiter nicht in der Nähe ist, und machen Rut dumm an.

Die Schauspieler, die die Knechte spielten, fühlten sich gar nicht wohl in dieser Szene.

Als der Besitzer des Feldes kommt, Boas, behandelt er Rut gut. Er sieht, dass sie für sich und ihre Schwiegermutter sorgen will, und unterstützt sie.  Damit sie sicher ist, schickt er sie mit seinen Mägden mit. Heimlich befiehlt er seinen Mägden, extra für Rut Getreide liegen zu lassen.

Rut im Gespräch mit Boas

Boas lädt Rut ein, mit seinen Knechten und Mägden zu essen.

Rut schließt Freundschaft mit den netten Mägden des Boas.

Rut kommt beladen mit Getreide am Abend zu Noomi. Sogar von dem Mittagessen hat sie etwas mitbringen können, weil es so viel war. Und etwas Wunderbares geschieht: Die  verbitterte Noomi fast neuen Lebensmut.

„Der Herr hat die Lebenden und die Toten nicht verlassen!“

Denn Boas ist ein Verwandter, ein Löser für sie und Rut! Er wird auf Rut schauen.

Danach gingen die Kinder und GruppenleiterInnen in die Gruppen.

Wir alle sind unterwegs auf der Suche nach Leben, geführt von Gottes Hand. Erfahrungen sammeln im Labyrinth.

Das Leitungsteam der 7. Klasse (unvollständig) hängt am Fenster des Kleinen Saals. Keine Ahnung, warum.

Die Gemeinschaftsarbeit entsteht. Die ersten Rücklaufzettel sind eingetroffen. Das Handyverbot muss aufgehoben werden, um die verschiedenen Geburtsorte der Großeltern zu googeln.

Dann ist es Zeit für das Mittagessen.

Pasta von oben

Franziskussaal von oben

Das Küchenteam. In zahlreichen Haushalten Neufahrns wurden an diesem Vormittag Nudeln fürs Kibiwe gekocht und geliefert. Herzlichen Dank an alle!

Nach einer kurzen und wie immer routiniert durchgeführten Umbauphase ging die Geschichte von Rut weiter.

Die Ernte ist vorbei, Rut und Noomi haben genug zu essen. Die Mädchen besuchen Rut.

Rut mahlt Getreide auf einem Reibstein zu Mehl, Noomi spinnt Wolle. Nichts davon ist wirklich so interessant wie folgende Frage: „Bist du verliebt in Boas, Rut?“

Boas schläft mit seinen Knechten auf der Tenne. Diese Information lässt Noomi aufhorchen.

Noomi erklärt Rut ihren Plan. Rut überlegt, dann hört sie auf Noomi: „Ich werde tun, was du sagst!“

In der nächsten Szene gibt es die Männer auf der Tenne zu sehen.

Es wird gedroschen und geworfelt.

Beim Abendessen scheint Boas in Gedanken versunken zu sein.

„Was ist mit dir, Herr? Denkst du an Rut?“ Boas wiegelt ab.

Boas und seine Knechte schlafen auf der Tenne um das Getreide zu bewachen. Rut schleicht sich zum schlafenden Boas auf die Tenne und zieht ihm seinen Mantel weg. Boas erwacht.

„Decke mich mit deinem Mantel zu, denn du bist unser Löser!“

Doch es gibt da ein Problem: Einer ist noch näher verwandt mit Noomi als Boas! Aber Boas verspricht: Ich löse das Problem – morgen früh am Tor!

Rut bleibt bei Boas auf der Tenne und kehrt erst vor Morgengrauen zu Noomi zurück. Rut ist verwirrt, aber Noomi sagt: „Boas wird nicht ruhen, bis er heute die Sache erledigt hat!“

Zeit fürs Nachmittagsprogramm. Wir stellen unseren Rückblick unter das Thema: „Stroh und Heu überall!“

Das war der Plan:

Im Laufe des Tages dürfen alle, die wollen, einmal dreschen, worfeln und auf einem Reibstein Getreide mahlen.

So hatten wir uns das vorgestellt:

Auf dem Video oben sieht man das Leitungsteam der 7. Klassen beim Dreschen.

Das Worfeln mit den Körben war nicht so erfolgreich. Da es keinen Wind gab, wurde die Spreu nicht wirklich weggeweht. Mit Draufblasen kam man da eher weiter. Die Jungs von der Landjugend betreuten zuverlässig und kompetent unsere Dresch-Station.

Und so sah es dann wirklich aus:

Exzessive und hemmungslose Strohschlachten

Kibiwe-Teammitglieder wurden überfallen und mit Gewalt in den Strohhaufen geworfen. Man sieht, wie Janek leidet.

Hier unverkennbare Anzeichen von Schadenfreude, obwohl Andrea gerade selbst im Stroh gelandet war.

Beweisfoto – niemand war mehr sicher.

Abends dann, in der Kirche, das große Finale, Teil 1:

Am Stadttor von Betlehem sucht Boas das Gespräch mit dem eigentlichen Löser. Für Noomi zu sorgen, nachdem er dazu in aller Öffentlichkeit aufgefordert wurde, dazu ist er bereit. Aber Noomi und Rut eine Zukunft zu geben, indem er Rut heiratet – das will er nicht. Er tritt von seinen Pflichten und Rechten – denn er hätte Noomi beerbt – zurück.

Der eigentliche Löser muss Boas einen Schuh geben. Damit übergibt er Boas seine Rechte und Pflichten. Die Ältesten Betlehems stimmen Boas und seinem Lösungsvorschlag zu.

Happy End, Teil 1. Boas und Rut haben alle MitarbeiterInnen des Kibiwes zu ihrer Hochzeit eingeladen. Das ist doch nett, oder? Man beachte den Rollator.

Happy End, Teil 2, erfolgt am Sonntag!