Bibelschreiben

Seit dem Kibiwe 2016 läuft unser Bibelprojekt – wir schreiben die vier Evangelien ab. Jeder und jede ist eingeladen, sich daran zu beteiligen!

Genauere Information findet Ihr unter dem link „Anschreiben“.

Wer sich am Samstag Abend eine Stelle mitgenommen hat und seine Kontaktdaten von keiner Helfenden Hand (grünes T-Shirt) aufgenommen wurde, meldet sich bitte hier.

Aktuelle Informationen vom Klausurwochenende des Kibiwe-Teams

Letztes Wochenende (14.9.-16.9.) fand das Klausurwochenende des Kibiwe-Teams statt.

Hier sieht man uns, wie wir gerade arbeiten. Das Bild hat Tobias gemacht, deshalb ist er nicht drauf. Wir strahlen gerade, weil uns endlich ein schöner Titel für das Thema eingefallen ist: „Rut auf der Suche nach Leben“.

Ansonsten gab es ganz viel zu tun: Treffen und Workshop planen, Lieder und Gruppensymbole aussuchen, Pläne durchgehen und aktualisieren und Bastelideen im Selbstversuch zu testen.

 

Weihnachten kann kommen! Leider dürften die Kinder aber mit Strohsternen ziemlich überfordert sein. Selbst wir kamen dabei an unsere Grenzen.

Zu guter Letzt wurden auch die technischen Sachen zum Szenenspiel durchgesprochen.

Hier, sehr eindrucksvoll, das Bühnenelement Stadttor/Hütte in einer ersten genialen Ausführung (Das Blatt Papier zwischen Thermobecher und leerer Flasche).

Bis zum 25.9. – man sieht sich!

Es geht wieder los!

Die Vorbereitungen zum KiBiWe 2018 starten! Am 25. September findet das große MitarbeiterInnentreffen statt. Einladung Mitarbeiter

Jeder der mithelfen will und bei dem Treffen da ist, ist automatisch angemeldet. Jeder, der bei dem Treffen nicht da sein kann, meldet sich bitte hier an.

Die Kinderanmeldungen werden wie immer in den ersten Schulwochen im Religionsunterricht verteilt.





In 110 Tage …

… beginnt das Kibiwe 2018. Zeit für einen Zwischenbericht.

Im Kibiwe-Team hat es eine Veränderung gegeben: Die neue evangelische Pfarrerin Karin Jordak, die seit dem 1.Juli im Amt ist, gehört jetzt zum Kibiwe-Team, Pfarrerin Anna Hertl hat dafür das Kibiwe-Team verlassen.

Danke, Anna, für die tolle Zusammenarbeit und Willkommen, Fr. Jordak!

Momentan beschäftigt uns, wie viele Leute, der Datenschutz und die neuen rechtlichen Bestimmungen. Man kann sich schon mal die tolle Datenschutzerklärung durchlesen, die sich hier auf der Homepage tummelt.

Auf den Feldern wird gerade das Getreide geerntet und irgendwo in Neufahrn werden schon Ähren verschiedener Getreidesorten gesammelt und zurückgelegt: Für´s Szenenspiel und für die Arbeit in den Gruppen.

Das Szenenspiel ist in einer ersten Version schon geschrieben und wird in den Sommerferien fertiggestellt.

Vor 245 Tagen endete das Kibiwe 2017. Die längste Zeit liegt hinter uns.

Jedem Ende wohnt ein Anfang inne …

Die verschiedenen Unterseiten dieser homepage wurden aktualisiert. Dazu wird auch gehören, dass Dateien aus dem Downloadbereich entfernt werden. Wer noch etwas braucht – Lektüre für kalte Winterabende z.B. – bitteschön, aber in ca. einer Woche werden wir die Dateien entfernt haben.

Steile These

Vorab an alle: Lest das Buch Rut in der Bibel! Es ist eines der kürzesten Bücher im AT, hat nur vier Kapitel und ist leicht zu lesen.

Was Irmtraud Fischer meint: Das Buch hat eventuell eine weibliche Autorin. Natürlich bringt sie Belege. Im Buch Rut finden wir über weite Strecken Gesellschaft aus der Frauenperspektive erzählt. Wir finden inklusive Sprache. Anspielungen auf andere Frauengeschichten der Bibel zuhauf.

Aber, für die Männer: Es gibt auch einen starken Mann. Das Kibiwe ist und bleibt inklusivistisch in allen Bereichen.

Zwischen den Jahren

Es ist etwas ruhiger geworden hier auf der Homepage. Die letzten aufregenden Wogen des Kibiwes haben sich gelegt und selbst die Unsicherheiten um das nächste Thema sind überstanden. Für Rut brauchen wir neben Rut selbst zwei weitere HauptdarstellerInnen.  Auch die sind schon angefragt. Das ist der normale Lauf der Dinge beim Kibiwe. Es gibt Rollen, zu denen man berufen wird. Namen werden hier aber nicht bekannt gegeben. Schaut und seht.

Derweil war das Christkind nicht müßig.  Pünktlich zum Weihnachtsfest hat es Lektüre gebracht. Insgesamt sind die Titel der Bücher nur insofern unterschiedlich, da sie entweder „Rut“ oder „Ruth“ schreiben, kein großer Aufreger, also.

Und ein USB-Stick ist auch dabei!

Ich habe mal mit dem Buch von Irmtraud Fischer angefangen. In meinem Kopfe entstehen die ersten Szenen. Personen gewinnen an Profil. Das Buch Rut hat einen klaren Aufbau, der sich im Szenenspiel widerspiegeln muss. Und, liebe Leute: Wir sind nächstes Jahr feministisch unterwegs, so weit es die Bibel hergibt. Aber die Männer werden auch nicht zu kurz kommen.

Da bin ich gerade beim Lesen.

Ich wünsche allen ein gesegnetes Jahr 2018!

PS: BTW, herzlichen Dank an Nico, der Formatierungsbugs auf dieser Homepage gefixt hat. Und an Bene, der das Ganze souverän begleitet. Nico, du bekommst noch Craft-Bier von mir. In meinem Weltbild bist du Atlas, der das gesamte World-WideWeb auf den Schultern trägt.

Und was kommt nächstes Jahr?

Inzwischen ist es so dermaßen halboffiziell, dass man es auch öffentlich machen kann: Das Thema des Kibiwe 2018 ist festgelegt.

Es ist das Buch Rut.

Es ist gut, wenn die Entscheidung kurz vor, in oder nach dem Kibiwe gefällt wird, dieses Mal sogar nach dem Dankestreffen. Die Entscheidung dürfte eventuell überraschend kommen, aber sie ist gut überlegt. Nach zwei Jahren hoher Theologie haben wir uns ein Kibiwe mit praktischen, lebensweisheitlichen Themen verdient. Es passt inhaltlich und auch vom Ensemble her personell.

Mancher mag sagen: Hatten wir das nicht schon mal? Wo bleibt da die Kreativität?

Zum ersten: Das Kibiwe Neufahrn hat als erstes Kibiwe oder Kibiwo Hildegard von Bingen (2014) und Martin Luther (2006) zum Thema gehabt. Das Kibiwe hat dreimal das Thema „Jesus“ auf die Bühne gebracht, jedes Mal neu, aber niemals ohne Tod und Auferstehung (Kibiwo´s zum Thema „Jesus“ gibt es schon. Aber Tod und Auferstehung kommen da irgendwie nicht vor. Wir sind nicht Oberammergau. Bei 4 Meter auf 5 Meter Bühnengröße ist eine standesgemäße Kreuzigung nicht machbar.  Aber thematisiert haben wir es dreimal bisher).

Zum zweiten: Das Kibiwe Neufahrn entwirft inzwischen jedes Thema selbstständig und neu.

Zum dritten: Das gleiche Thema heißt nicht das gleiche Stück. Es heißt vertiefen und neu entdecken.

Zum vierten: Im Laufe der Themenfindung hat sich ein weiteres, spannendes, neues Thema ergeben, zu dem es noch nie ein Kibiwe gab. Die Schublade ist übervoll. Aber hier und heute werden wir nicht verraten, was wir noch alles an Möglichkeiten sehen.

Zum fünften: Kommt und seht.

Nächstes Jahr, zur gleichen Uhrzeit, wie jedes Jahr …

Bericht vom Dankestreffen

Das Büffet war gut gefüllt und auch der Franziskussaal – die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen trafen sich zum Abschluss des Kibiwe 2017 zum Dankestreffen. Im Wesentlichen ging es dabei darum, noch einmal auf das Kibiwe zurückzuschauen (das ist ganz easy, es gibt ja eine DVD), zu ratschen, Feedback zu geben und das Büffet möglichst flächendeckend abzuarbeiten und mindestens die vom Theaterabend übriggebliebenen Getränke zu vernichten. Neu war diesmal unser neuer Imagefilm, den eine kleine kreative Gruppe Jugendlicher aus dem Kreis der Theatergruppe Fäntastic O in Eigeninitiative erstellt hat. Eine tolle Überraschung!

Auch unsere Homepage bat um Feedback. Natürlich braucht die streng wissenschaftliche Auswertung der Fragebögen noch etwas Zeit, aber es zeichnet sich ab, dass es einen generellen Kritikpunkt gibt: Es befinden sich Rechtschreibfehler in den Beiträgen!

Dieses Versagen in einer der Kernkompetenzen des Kibiwe trifft uns hart. Öffentliches Schämen ist die einzig angemessene Reaktion.

Jetzt noch was anderes: Für 2018 sind zwei Themen zurzeit im Rennen. Der Favorit ist derAuszug aus Ägypten, es ist aber auch das Buch Rut im Gespräch. Es ist eine Personalsache innerhalb des Ensembles, die in den nächsten Monaten entscheiden wird, was unser Thema 2018 sein wird. Wer immer auf dem Laufenden bleiben will: Schaut auf dieser Homepage vorbei!

Das Vaterunser – theologische Hintergründe zu einer hochkomplexen Inszenierung

Es gab einige Diskussionen um die Frage, warum bei jeder Probe und jeder Aufführung unser Jesusdarsteller das Vaterunser in anderer Form präsentierte. Eventuell ist dazu ein Blick in die Evangelien hilfreich.

Wir finden das Vaterunser nur bei Matthäus und Lukas, was nahelegt, dass es durch die Logienquelle überliefert wurde.

Bei Matthäus finden wir im 6. Kapitel eine Variante, die fast unserem Vaterunser entspricht:

„Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt, dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf der Erde. Gib uns heute das Brot, das wir brauchen. Und erlass uns unsere Schulden, wie auch wir sie unseren Schuldnern erlassen haben. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern rette uns vor dem Bösen.“

Diese Form dürfte aber schon durch frühchristlichen liturgischen Gebrauch überformt worden sein. Die Exegeten vermuten, dass uns Lukas im 11. Kapitel die ursprünglichere Form überliefert:

„Vater, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Gib uns täglich das Brot, das wir brauchen. Und erlass uns unsere Sünden;  denn auch wir erlassen jedem, was er uns schuldig ist. Und führe uns nicht in Versuchung.“

Erst in der frühchristlichen Schrift der Didache begegnet uns das Vaterunser so, wie wir es heutzutage beten.

Ohne Frage war es für unser Kibiwe ein Must-Have diesen verschiedenen Varianten gerecht zu werden. Deshalb entschied die Regie, dass unser Jesusdarsteller den Text jedes mal neu und nach neuen Regeln variieren solle. Ein hartes Los!

„Es war nicht leicht. Jedes Mal musste ich mich neu mit dem Text beschäftigen, ihn in einer weiteren Variante lernen und stringent nach Anweisung der Regie aufsagen. Großes Lob an die JüngerInnen, die mich jedes Mal unterstützt haben und mir aufmerksam zuhörten. Ihr fröhliches Lachen auf den Fotos zeigt, wie sie sich mit mir freuen, wenn ich den Text exakt nach Anweisung der Regie rüberbrachte. Aber exegetisch anspruchsvoll zu sein, das ist nun einmal das A und O des Kibiwe.“

Freude und Erleichterung bei allen!

Das, liebe Leute, ist das Geheimnis und erklärt auch die Freudentränen der Regie bei jeder Probe und jeder Aufführung. Dieser Jesusdarsteller hat die Erwartungen der Regie bei weitem übertroffen!

Wer Genaueres wissen will:

Guckst du!