Der Samstag beim Kibiwe

 

Es ist amtlich: 144 MitarbeiterInnen sind offiziell angemeldet, 189 Kinder nehmen teil. Viele MitarbeiterInnen arbeiten in den Gruppen mit, viele sind in der Küche, im Ensemble, bei der Ton- und Lichttechnik und hinter der Bühne engagiert, arbeiten bei den Helfenden Händen mit oder spielen in der Kibiwe-Band. Im Saal wird es immer bunter. Sehr originelle Umsetzungen der Gruppensymbole sind zu beobachten, die zweiten Klassen tragen Stirnbänder mit Stierhörnern, die vierten Klassen haben alle ein selbstgestaltetes Hemd an.

Es wird auch schon kräftiger mitgesungen, die Bemos regen an, dass man bei den Bewegungen mitmacht. Auch das Einhorn, das eigentlich nur rauskommt, wenn es ganz ruhig ist, hat sich ein bisschen an die Lautstärke gewöhnt.

Beim Szenenspiel geht es damit weiter, dass Jesus eine Frau von ihrem Rückenleiden heilt. Am Sabbat, obwohl das der Ruhetag ist. Aber für Jesus ist die Verkündigung des Gottesreiches eben wichtiger als alles andere!

Jesus heilt die gekrümmte Frau

Schon in der nächsten Szene sieht man Jesus bei Zachäus zu Gast.

Jesus lässt es sich bei Zachäus schmecken.

Und hier zwei weitere Bilder wie es weiterging: Jesus zieht in Jerusalem ein und schmeißt kurz darauf die Tische der Händler im Tempel um.

„Hast du sie noch alle?“ – Gerade noch konnte der Händler den Taubenkäfig in Sicherheit bringen

Das geht leider nicht gut aus. Aber davor ging es in die Gruppen und anschließend zum Mittagessen.

Guten Appetit!
Blick von der Empore beim Mittagessen.

Nach dem Mittagessen kommt im Szenenspiel das Abendmahl und nach dem Abendmahl betet Jesus auf dem Ölberg. Dort wird er von seinem eigenen Jünger Judas mit einem Kuss verraten und von Männern, die die Hohenpriester geschickt haben, verhaftet.

Die Jünger schöpfen Verdacht, zu spät.

Jesus wird zum Tod verurteilt und gekreuzigt. Aus diesem Teil der Geschichte gibt es beim Kibiwe zu sehen, wie Petrus im Hof des Hohenpriesters dreimal behauptet, nie mit Jesus zusammen gewesen zu sein.

„Ich bin kein Jünger dieses Mannes, nie gewesen!“ „Fake news“ kräht der Hahn.

Am Abend des Ostertages gehen ein Jünger und eine Jüngerin nach Emmaus. Auf dem Weg schließt sich ihnen ein Fremder an.

Der Auferstandene ist mit ihnen unterwegs, doch sie erkennen ihn nicht: Dieses Stilmittel in den Ostergeschichten hat Lukas erfunden, Johannes wird es übernehmen.

Go(o)d news von Emmaus an Jerusalem: Jesus lebt! Der Herr ist von den Toten auferstanden!

Jetzt aber ganz schnell zurück!
Bitte durchzählen, ob alle 144 MitarbeiterInnen auf dem Foto sind.