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Kibiwe 2017

Bericht vom Dankestreffen

Das Büffet war gut gefüllt und auch der Franziskussaal – die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen trafen sich zum Abschluss des Kibiwe 2017 zum Dankestreffen. Im Wesentlichen ging es dabei darum, noch einmal auf das Kibiwe zurückzuschauen (das ist ganz easy, es gibt ja eine DVD), zu ratschen, Feedback zu geben und das Büffet möglichst flächendeckend abzuarbeiten und mindestens die vom Theaterabend übriggebliebenen Getränke zu vernichten. Neu war diesmal unser neuer Imagefilm, den eine kleine kreative Gruppe Jugendlicher aus dem Kreis der Theatergruppe Fäntastic O in Eigeninitiative erstellt hat. Eine tolle Überraschung!

Auch unsere Homepage bat um Feedback. Natürlich braucht die streng wissenschaftliche Auswertung der Fragebögen noch etwas Zeit, aber es zeichnet sich ab, dass es einen generellen Kritikpunkt gibt: Es befinden sich Rechtschreibfehler in den Beiträgen!

Dieses Versagen in einer der Kernkompetenzen des Kibiwe trifft uns hart. Öffentliches Schämen ist die einzig angemessene Reaktion.

Jetzt noch was anderes: Für 2018 sind zwei Themen zurzeit im Rennen. Der Favorit ist derAuszug aus Ägypten, es ist aber auch das Buch Rut im Gespräch. Es ist eine Personalsache innerhalb des Ensembles, die in den nächsten Monaten entscheiden wird, was unser Thema 2018 sein wird. Wer immer auf dem Laufenden bleiben will: Schaut auf dieser Homepage vorbei!

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Kibiwe 2017

Das Vaterunser – theologische Hintergründe zu einer hochkomplexen Inszenierung

Es gab einige Diskussionen um die Frage, warum bei jeder Probe und jeder Aufführung unser Jesusdarsteller das Vaterunser in anderer Form präsentierte. Eventuell ist dazu ein Blick in die Evangelien hilfreich.

Wir finden das Vaterunser nur bei Matthäus und Lukas, was nahelegt, dass es durch die Logienquelle überliefert wurde.

Bei Matthäus finden wir im 6. Kapitel eine Variante, die fast unserem Vaterunser entspricht:

„Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt, dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf der Erde. Gib uns heute das Brot, das wir brauchen. Und erlass uns unsere Schulden, wie auch wir sie unseren Schuldnern erlassen haben. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern rette uns vor dem Bösen.“

Diese Form dürfte aber schon durch frühchristlichen liturgischen Gebrauch überformt worden sein. Die Exegeten vermuten, dass uns Lukas im 11. Kapitel die ursprünglichere Form überliefert:

„Vater, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Gib uns täglich das Brot, das wir brauchen. Und erlass uns unsere Sünden;  denn auch wir erlassen jedem, was er uns schuldig ist. Und führe uns nicht in Versuchung.“

Erst in der frühchristlichen Schrift der Didache begegnet uns das Vaterunser so, wie wir es heutzutage beten.

Ohne Frage war es für unser Kibiwe ein Must-Have diesen verschiedenen Varianten gerecht zu werden. Deshalb entschied die Regie, dass unser Jesusdarsteller den Text jedes mal neu und nach neuen Regeln variieren solle. Ein hartes Los!

„Es war nicht leicht. Jedes Mal musste ich mich neu mit dem Text beschäftigen, ihn in einer weiteren Variante lernen und stringent nach Anweisung der Regie aufsagen. Großes Lob an die JüngerInnen, die mich jedes Mal unterstützt haben und mir aufmerksam zuhörten. Ihr fröhliches Lachen auf den Fotos zeigt, wie sie sich mit mir freuen, wenn ich den Text exakt nach Anweisung der Regie rüberbrachte. Aber exegetisch anspruchsvoll zu sein, das ist nun einmal das A und O des Kibiwe.“

Freude und Erleichterung bei allen!

Das, liebe Leute, ist das Geheimnis und erklärt auch die Freudentränen der Regie bei jeder Probe und jeder Aufführung. Dieser Jesusdarsteller hat die Erwartungen der Regie bei weitem übertroffen!

Wer Genaueres wissen will:

Guckst du!

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Kibiwe 2017

Nachlese

Die CD´s mit Musik bzw. Fotos und auch die DVD sind fertig und können schon in den nächsten Tagen bei Bücher Bernhard erworben werden.

Der Schaukasten in der Franziskuskirche

Der Schaukasten in der Franziskuskirche hat noch bis zum Beginn des Advent unser Kibiwe zum Thema, ebenso kann man an der Pinnwand rechts daneben ganz viele Bilder vom Kibiwe anschauen. Die Kirche ist tagsüber offen, ein Besuch lohnt sich unter anderem deswegen.

Nicht mehr zu sehen gibt es im Original unser Plakat mit den DarstellerInnen des Kibiwe 2017 aus dem Foyer. Hier ein letztes Foto:

Das Ensemble im Überblick, Teil 1 …
…und Teil 2.
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Der Sonntag beim Kibiwe

Eigentlich ist das Evangelium fertig, trotzdem schreibt Lukas noch weiter! Denn er lässt seinem Evangelium noch die Apostelgeschichte folgen, die erzählt, wie es den Jüngern und Jüngerinnen nach Jesu Tod und Auferstehung erging und die wir auch im neuen Testament finden. Seine Töchter wollen zwar die erste Geschichte davon hören, aber definitiv nicht in seiner Widmung genannt werden. Das wäre ultrapeinlich! Und so hat Lukas seinem Freund Theophilos seine Werke gewidmet, der sich darüber sicher freut (Gut, eventuell ist es nicht so gelaufen, wie es unsere Rahmenhandlung erzählt, aber es könnte ja auch stimmen. Fakt ist: Lukas hat sein Evangelium und die Apostelgeschichte einem gewissen Theophilos gewidmet).

Noch langweilen sich die Jünger und Jüngerinnen
Petrus hebt zu seiner Pfingstpredigt an – ohne Mikro!
Ein Blick auf die Teilnehmer und Teilnehmerinnen
Praktische Sachen für den Schreibtisch – so etwas bastelt man, wenn man einem Evangelisten beim Schreiben seines Evangeliums zuschaut.
Unsere Kibiwe-Band 2017 im schmucken Türkis. Die Technik ist auch auf dem Bild, übrigens.
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Kibiwe 2017

Der Samstag beim Kibiwe

Es ist amtlich: 144 MitarbeiterInnen sind offiziell angemeldet, 189 Kinder nehmen teil. Viele MitarbeiterInnen arbeiten in den Gruppen mit, viele sind in der Küche, im Ensemble, bei der Ton- und Lichttechnik und hinter der Bühne engagiert, arbeiten bei den Helfenden Händen mit oder spielen in der Kibiwe-Band. Im Saal wird es immer bunter. Sehr originelle Umsetzungen der Gruppensymbole sind zu beobachten, die zweiten Klassen tragen Stirnbänder mit Stierhörnern, die vierten Klassen haben alle ein selbstgestaltetes Hemd an.

Es wird auch schon kräftiger mitgesungen, die Bemos regen an, dass man bei den Bewegungen mitmacht. Auch das Einhorn, das eigentlich nur rauskommt, wenn es ganz ruhig ist, hat sich ein bisschen an die Lautstärke gewöhnt.

Beim Szenenspiel geht es damit weiter, dass Jesus eine Frau von ihrem Rückenleiden heilt. Am Sabbat, obwohl das der Ruhetag ist. Aber für Jesus ist die Verkündigung des Gottesreiches eben wichtiger als alles andere!

Jesus heilt die gekrümmte Frau

Schon in der nächsten Szene sieht man Jesus bei Zachäus zu Gast.

Jesus lässt es sich bei Zachäus schmecken.

Und hier zwei weitere Bilder wie es weiterging: Jesus zieht in Jerusalem ein und schmeißt kurz darauf die Tische der Händler im Tempel um.

„Hast du sie noch alle?“ – Gerade noch konnte der Händler den Taubenkäfig in Sicherheit bringen

Das geht leider nicht gut aus. Aber davor ging es in die Gruppen und anschließend zum Mittagessen.

Guten Appetit!
Blick von der Empore beim Mittagessen.

Nach dem Mittagessen kommt im Szenenspiel das Abendmahl und nach dem Abendmahl betet Jesus auf dem Ölberg. Dort wird er von seinem eigenen Jünger Judas mit einem Kuss verraten und von Männern, die die Hohenpriester geschickt haben, verhaftet.

Die Jünger schöpfen Verdacht, zu spät.

Jesus wird zum Tod verurteilt und gekreuzigt. Aus diesem Teil der Geschichte gibt es beim Kibiwe zu sehen, wie Petrus im Hof des Hohenpriesters dreimal behauptet, nie mit Jesus zusammen gewesen zu sein.

„Ich bin kein Jünger dieses Mannes, nie gewesen!“ „Fake news“ kräht der Hahn.

Am Abend des Ostertages gehen ein Jünger und eine Jüngerin nach Emmaus. Auf dem Weg schließt sich ihnen ein Fremder an.

Der Auferstandene ist mit ihnen unterwegs, doch sie erkennen ihn nicht: Dieses Stilmittel in den Ostergeschichten hat Lukas erfunden, Johannes wird es übernehmen.

Go(o)d news von Emmaus an Jerusalem: Jesus lebt! Der Herr ist von den Toten auferstanden!

Jetzt aber ganz schnell zurück!
Bitte durchzählen, ob alle 144 MitarbeiterInnen auf dem Foto sind.
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Der Freitag beim Kibiwe

Man muss die Kinder echt bewundern – wochenlang freuen sie sich auf den Beginn des Kibiwe und dann machen die nicht pünktlich die Tür zum Foyer auf! Trotzdem wurde geduldig gewartet, bis die Türe aufging, mit 5 Minuten Verspätung. Aber dann geht es pünktlich um 14.00 los!

Der Franziskussaal war gut gefüllt. Die Dame in Rot ganz in der Mitte sorgt dafür, dass es spitzenmäßige Fotos vom Kibiwe gibt.

Der Evangelist Lukas wird überraschend von seinem Freund und ehemaligen Schüler Theophilos besucht und wettet mit seinen Töchtern, dass er ihnen etwas Neues über Jesus erzählen kann.

Mit den Kindern zusammen sehen und hören die Töchter und Theophilos die Geschichte, wie Jesus von Johannes dem Täufer getauft wurde, wie Johannes verhaftet wurde, wem Jesus in der Wüste begegnet ist und wie er die Schwiegermutter des Petrus heilt.

Johannes der Täufer wird 94 mal im neuen Testament erwähnt und liegt nach Jesus, Paulus und Petrus damit auf Platz 4. So unwichtig kann er nicht gewesen sein.
Satan ist als Lebensberater zur Stelle. Was man so alles als Sohn Gottes machen könnte! Alle Probleme der Welt lösen, die Welt regieren und unsterblich sein – Jesus sagt zu all diesen Versuchungen Nein.
„Wenn ich Krankheiten heile – ist dann das Reich Gottes nicht schon zu euch gekommen?“

Dann geht es in die Gruppen zum Kennenlernen, Namensschilder verzieren, spielen, Brotzeit machen und basteln.

Abends stellt sich heraus: Die Töchter haben die Wette verloren und müssen den Wetteinsatz einlösen. Was für ein strenger Vater dieser Lukas ist. Nicht so wie Jesus, der war doch immer nett, nicht wahr?

Jesusjünger sein war und ist nicht immer einfach. Jesus hat seine JüngerInnen zu zweit ausgesandt. Hungrig, erschöpft, sogar verletzt kommen sie zurück. Dem berechtigten Zorn der aufgebrachten Jünger begegnet Jesus mit den Worten: „Liebet eure Feinde!“ und den beiden erfolgreichen JüngerInnen sagt er, sie sollten sich darauf nichts einbilden. Nachzulesen, wer´s nicht glaubt, bei Lukas.

Bei einigen Liedern der Kibiwe-Band ist schon zu spüren, dass es einige heiße Favoriten auf den Kibiwehit 2017 gibt. Aber ihr habt das gesamte Repertoire noch nicht kennen gelernt!

Bis morgen!

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Bald gehts los!

Keine 24 Stunden – upps, es ist eigentlich schon heute – dann geht es los! Knapp 200 Kinder haben sich angemeldet, die genaue Anzahl der MitarbeiterInnen wird noch nachgereicht. Die Generalproben der Band und des Ensembles liegen hinter uns, momentan ist so was wie die Ruhe vor dem Sturm. Empfang der Kinder (ausschließlich übers Foyer) ab 13.30, um 14.00 geht es los.

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Sonntagsprobe

An einem Sonntag von 13.00 bis 20.00 proben ist nicht unbedingt stressfrei. Trotzdem zeigten sich kompetente Leute wie Elke, Andrea und Gabi anschließend positiv überrascht: „Es gab schon schlimmere Sonntagsproben!“ – Dann können wir nicht alles falsch gemacht haben. Anbei, damit ihr up to date seid, ein paar weitere aktuelle Photos:

Nachtrag zum Mittwoch: Sinnbefreite Aufgabe für das Kompetenzteam – Stöckerl grün anstreichen. Das gehört einfach dazu. Wenn man nicht irgendwann mit einer komplett idiotischen Aufgabe beschäftigt war, dann hat man den spirituellen Input des Kibiwes nicht verinnerlicht.
Irgendetwas komplett Interessantes muss in diesem Käfig sein!
Das erste Bild von ……. Lukas!
Irgendjemand hat es hier furchtbar eilig. Für Ungeduldige: Lest Lk 24!
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Kibiwe 2017

Bericht vom Zwischentreffen

Heute Abend fand das Zwischentreffen im Kleinen Saal statt. Ungefähr 160 Kinder haben sich bereits angemeldet, aber es ist für Kinder immer noch möglich sich anzumelden. Dieses Jahr steht erst beim Countdowntreffen fest, welche Jahrgangsstufe in welche Räume kommen wird, aber es konnten doch einige Fragen geklärt werden.

An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch an Christina, die zum dritten mal Oma geworden ist. Irgendwie war das die Meldung des Abends.

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1. Theaterprobe, 3. und 4. Teil

Diesmal nur ein paar Photos:

Kann man schon erkennen, was hier passiert?
Es wird nicht gespoilert, was gleich passieren wird!
Oder wer dieser Herr ist.
Oder was hier gemalt wird (Hier ist es wirklich sehr schön!).