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Kibiwe 2020

Kibiwe-im-Lockdown-2020: Tag 1

„Steh auf und iss – Du hast noch einen langen Weg vor dir!“

Weißt du, was ein Prophet ist? Das ist jemand, der im Namen Gottes spricht. Mose war ein Prophet und Jesus natürlich auch. Sie haben im Namen Gottes gesprochen und den Menschen Botschaften von Gott überbracht.

Es war noch nie eine einfache Sache, ein Prophet Gottes zu sein. Auch Mose wurde von den Israeliten immer wieder kritisiert und was mit Jesus geschah, das weißt du ja.

Für Ahab und Isebel habe ich leider kein besseres Bild

Die Geschichte, die ich dir heute erzähle, spielt eine lange Zeit, nachdem Mose gelebt hatte, und eine lange Zeit, bevor Jesus lebte. Damals gab es in Israel einen König namens Ahab und eine Königin namens Isebel. Ahab und Isebel hatten mit Gott nicht viel am Hut. Sie verehrten lieber andere Götter. Auch von Gottes Geboten hielten sie nicht viel. Eigentlich sollte ein König sich um Gerechtigkeit im Land bemühen, aber Ahab und Isebel ging es nur um ihre eigene Macht und ihren eigenen Reichtum. Das Volk war ihnen egal.

Das ist Elija. Er ist ein Prophet Gottes. Er hat Ahab und Isebel immer wieder eindringlich gesagt, was Gott von ihnen will. Elija war ein großer Prophet und Gott wirkte durch ihn große Wunder. Ja, es sah wirklich so aus, als ob Elija erfolgreich sein würde und alles richtig gemacht hätte! Endlich würde sich alles zum Besseren wenden. Der König Ahab würde sich an die Gebote Gottes halten und das Volk würde an Gott glauben.

Aber Königin Isebel schickte einen Boten zu Elija, der ihm sagte: „Die Götter sollen mich töten, wenn du morgen noch am Leben sein wirst.“ Und sie schickte ihre Soldaten durchs ganze Land, Elija zu suchen und zu töten. Da bekam Elija Angst.

Elija machte sich auf den Weg und ging in die Wüste.

Elija ging ganz weit in die Wüste hinein. Dort fand er einen Ginsterstrauch. Er kroch darunter und sagte: „Mein Gott, ich bin nicht besser als die anderen Menschen. Alles was ich getan habe, war umsonst. Niemand in Israel glaubt noch an dich. Ich bin als Einziger übrig geblieben und jetzt will man mich umbringen. Es ist alles aus.“

Ein Engel kam und sagte zu Elija: „Steh auf und iss!“

Elija richtete sich auf und sah sich um. Da war ein frisches Brot, das in glühender Asche gebacken war, und ein Krug mit kühlem Wasser. Elija aß und trank, dann legte er sich wieder unter den Ginsterbusch und schlief.

Der Engel kam ein zweites Mal und sagte zu Elija: „Steh auf und iss! Du hast noch einen weiten Weg vor dir.“

Elija richtete sich auf und sah sich um. Da war wieder ein frisches Brot und ein Krug mit kühlem Wasser. Elija aß und trank, dann stand er auf und machte sich auf den Weg.

Elija ging es wieder etwas besser. Das frische Brot, das kühle Wasser und der Schlaf hatten ihm gut getan. Er fühlte sich nicht mehr ganz so einsam. Und er wusste, wohin er gehen musste: Er ging 40 Tage und Nächte mitten durch die Wüste bis zum Gottesberg Horeb.

Ich kenne ein paar Leute, die fühlen sich gerade genauso wie der Prophet Elija. Ich gebe es zu: Mir geht es zurzeit ganz oft genauso. Vielleicht ist es bei dir auch so?

Ein Engel wäre da nicht schlecht, nicht wahr?

Wir sollten wirklich Ausschau halten, ob Gott uns Engel schicken will.

Ich habe eine Idee: Morgen machen wir uns auf die Suche nach Engeln.

Aber vielleicht … hört mal genau hin, was die Kibiwe-Band da für Euch singt:

Text: Eugen Eckert; Musik: Thomas Gabriel, aus dem Musical: „Daniel“
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Kibiwe 2020

Nichts geht mehr … ?

Es war ursprünglich als Scherz gedacht: Wenn gar nichts mehr geht, dann hole ich die Klorollenfiguren wieder raus und mache das Kibiwe-Anspiel mit ihnen …

… und es geht nichts mehr.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Diese Dame hat sich dafür stark gemacht, aber vermutlich hat sie recht, und deshalb gibt es auch keinen Gottesdienst am Volksfestplatz.

Deshalb gibt es jetzt das Kibiwe praktisch nur noch online über diese Homepage. Da der Lockdown am 2. November beginnt, starten wir hier auch am 2. November.

Schaut dann bis zum 7. November einfach jeden Tag hier vorbei.

So viel für heute und bleibt gesund.

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„Steh auf und iss … du hast noch einen weiten Weg vor dir!“

Der Winter naht …

… und deshalb geht es nicht ohne diesen Gottesdienst. Mit AHA und allem drum und dran.

Zieht euch warm an, nehmt Decken, Masken und alles mit, was ihr braucht, und kommt!

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Kibiwe 2020

Leidet Ihr auch unter dem Kibiwe-Blues?

Ich vermute, es hat sich rumgesprochen: Das Kibiwe wird nicht, wie geplant, vom 6. bis zum 8. November stattfinden.

Am Donnerstagabend (15.10.) hat sich das Kibiwe-Team getroffen und exakt an diesem Tag war es klar, dass auch der Landkreis Freising nicht verschont bleiben wird von den steigenden Infektionszahlen. Zuerst haben wir noch rumgerechnet – die Wahrscheinlichkeit, dass es zu keiner Infektion beim Kibiwe kommen würde, würde derzeit bei über 90 Prozent liegen – aber das bedeutet auch: Unsere Chancen, dass nichts passiert, stehen bei 1:10, da hilft uns unser schönes Schutz – und Hygienekonzept nichts.

Es wäre, im Klartext, ein Kibiwe geworden, wo sich alles nur noch um Corona gedreht hätte.

Und so haben wir es abgesagt.

Die Email wird verfasst und geht an die Mitarbeiter*innen raus.

Unkorrekt, wir haben es verschoben. Das Kibiwe wurde auf den Juni 2021 verschoben (18. bis 20. Juni, zweites Wochenende nach den Pfingstferien).

Unkorrekt, es wird trotzdem was los sein:

Vom 31. Oktober bis zum 7. November werden wir hier auf der Homepage jeden Tag einen Beitrag einstellen mit Geschichten, Videos, Bildern, Audios, Spiel- und Bastelideen und Impulsen, euch interaktiv zu beteiligen (die Beiträge werden immer so hochgeladen, dass ihr schon so ab 7 Uhr in der Früh aktiv werden könnt. Oder früher).

Am 8. November planen wir einen gemeinsamen Gottesdienst im Freien. Natürlich mit AHA, aber auch mit Band (Wozu haben die wochenlang die Lieder geübt?) und ’nem Anspiel und allem, was dazu gehört. Thema „Du hast noch einen langen Weg vor dir – Kraft und Mut schöpfen für den Winter“.

Eingelagert werden alle Dinge und Sachen, die schon fertig sind: Die Kostüme, die Kartons und ziemlich seltsame Requisiten, deren Bedeutung wir hier natürlich nicht spoilern werden.

Da fehlt noch die Farbe, aber ansonsten: Spätestens im Juni 2021 werdet ihr erfahren, was es mit diesen Dingen auf sich hat

Noch nie hatte das Ensemble so viel Zeit seinen Text zu lernen. Auch das ist doch was Gutes, oder?

Trotzdem: Es ist traurig und wir alle im Team, und vermutlich auch ihr, haben den Kibiwe-Blues: Eigentlich wäre jetzt für die Mitarbeiter*innen die Zeit der Vorbereitung und der Vorfreude und für euch Kinder die Zeit der gespannten Erwartungen. Da ist ein Loch in diesem Oktober und in diesem November und alles erinnert einen daran, dass man jetzt eigentlich kurz vor dem Kibiwe sein müsste.

Die Masken mit dem Kibiwe-Logo gibt es seit Donnerstag auch im coolen Schwarz. Das triggert auch …

Das ist auch der Grund, warum der Beitrag hier erst heute gekommen ist: Es ist einfach TRAURIG!

Irgendwann aber wird das Jahr 2021 kommen. Es wird ein richtig tolles Jahr werden, denn es wird etwas zu bieten haben, das es noch nie gab: Zwei Kibiwes in einem Jahr.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Bleibt gesund!

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Kibiwe 2020

Die Band und das Ensemble haben mit den Proben begonnen!

Jetzt wird es langsam ernst: Die Einladungen zum Kibiwe wurden und werden in den Schulen verteilt, viele Kinder und Mitarbeiter*innen haben sich auf dieser Homepage online oder auch mit dem Rücklaufzettel angemeldet, und auch für die Band und das Ensemble wird es ernst.

Die Ensembles – dieses Jahr gibt es vier verschiedene für die drei Engel (und den anderen eben) – sind unter anderem so besetzt, dass enge Freunde oder Familienmitglieder in einem Ensemble sind.

Es ist schwer vorstellbar – so ganz ohne Kulissen und perfekte Kostüme – aber einer von den beiden ist eine Engel und amüsiert sich köstlich mit seiner Rolle.
Im Kleinen Saal werden derweil Lieder für die Mitarbeiter*innen-CD aufgenommen.
Natürlich darf man zum Fotografieren nur stören, wenn gerade keine Aufnahme läuft, aber was man so durch die Tür hört, das klingt wunderschön!

Auf der Empore des Franziskussaales werden mal wieder Materialien für ein neues Bühnenelement gesammelt:

Das schaut nach etwas Größerem aus!

Ebenso dort hängen schon die ersten Kostüme, die dieses Jahr Verwendung finden werden:

Das schaut nicht besonders ungewöhnlich aus. Biblisch halt.
Hosen? Sakkos? Röcke? Seit wann gibt es solche Kostüme bei einem Kibiwe?
Ernsthaft, oder? Und ist das etwa eine Polizeimütze?

Lasst euch überraschen beim Kibiwe 2020 – das etwas @ndere Kibiwe!

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Kibiwe 2020

Bericht vom ersten Vorbereitungstreffen

Erwartungsgemäß waren dieses Jahr nicht so viele Leute beim ersten Vorbereitungstreffen. Die Mitglieder der Band und das Ensemble fehlten komplett. Immerhin war ja das Ziel, dass wir nicht Menschen wegen „Überfüllung“ abweisen müssen, obwohl wir schon sicherheitshalber uns in der großen Franziskuskirche trafen.

Am Anfang war eine gewisse Skepsis zu spüren: Wie soll ein Kibiwe in Coronazeiten funktionieren? Wird es dasselbe sein?

Nein, es wird nicht dasselbe sein, es wird anders sein.

Die Alternative ist, dass wir es ausfallen lassen und das wollen wir nicht. Es wird schon so viel abgesagt und so viel an Gemeinschaft und Lebensfreude geht verloren.

Ich glaube, am Ende haben sich alle Anwesenden verbindlich angemeldet.

Gemeinsam packen wir das für unsere Kinder!

Inhalte gab es auch. In der Kirche ist ein Nachspielen der biblischen Geschichten mit den obligatorischen Duplofiguren nicht sinnvoll, deswegen gab es eine Präsentation zu den Engeln Rafael, Gabriel, Michael (und diesem anderen da) mit PC und Beamer. Die jungen Leute an der Technik stehen für einen eventuell notwendigen technischen Support bereit.
Fürs Team gab es schon mal diese superschönen Masken, handgefertigt von Elkes Mum. Es soll, habe ich gehört, bald mehr davon geben …
Am Sonntag war der zweite Technik-Check im Franziskussaal. Mit dabei auch die Leute von der Tontechnik und vom Filmteam. Am Ende das Fazit: Alles bestens – wir sind on air!

Das mit den Anmeldungen online läuft dieses Jahr hervorragend, auch die Kinderanmeldung wurde bereits gut angenommen.

Das klingt doch super, oder?

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Kibiwe 2020

Ein Preview-Sneak auf das, was kommt

Zunächst einmal ein wichtiger Nachtrag, nämlich Bilder vom Klausurwochenende, mit denen dokumentiert wird: Hier wird gearbeitet!

Ernste und konzentrierte Blicke bei allen vom Team: Tagesordnung, Termine und Protokoll werden intensiv studiert. Auch Lukas links ist schwer beschäftigt: Er hat die wichtige Aufgabe übernommen, den Schirm festzuhalten, damit der nicht umfällt.
Für dieses spezielle Kibiwe gibt es auch ein spezielles Logo, das an diesem Wochenende entstand.
Das Deckblatt fürs Skript ist auch schon fertig. Bald gibt es das auch im Downloadbereich als pdf zum Runterladen und Anbunten für alle.

Und nun zum Schluss eine Lebensweisheit übers Kibiwe, die letztes Jahr (Mose 2019) mit voller Überzeugung geäußert wurde, seltsamerweise aber dieses Jahr für unerklärliche Heiterkeit sorgt:

„Es wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr schlimmer werden!“

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Warum gibt es eigentlich vom Klausurwochenende keine Bilder, wenn das Team arbeitet?

Wir stellen vor: Grüner Engel im Grünen. Aber die Technik ist nicht weit.

Es ist uns selbst natürlich furchtbar peinlich, aber die Antwort ist klar: Wer arbeitet, der kann nicht fotographieren!

Der Tag war gefüllt mit Ortsbesichtigungen, mit Kleingruppen-Arbeit, mit Arbeiten im Plenum, mit heftigen Diskussionen über Details und das grobe Ganze, und es war wirklich Vieles für uns dieses Jahr Neuland und nichts lief nach Schema 08/15. Das, was dabei rausgekommen ist, das erfahrt ihr beim Großtreffen und beim Zwischentreffen mit Workshop. Deshalb gibt es nur ein paar Bilder und Videos für euch.

Wählen Sie den Arbeitsplatz, der am ordentlichsten aussieht!
Vor dem Mittagessen
Clemens und Marita sei Dank für das umfassende und wunderbare Catering. Und alles Bio!
Abends nach geschaffter Arbeit.
Da werden Erinnerungen wach
Zu später Abend ein hoffnungsfroher Versuch, einen neuen, kindergerechten Kibiwe-Hit zu kreieren.

Das war es vom Samstag!

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Läuft beim Klausur-Wochenende alles korrekt?

Vom 11. bis zum 13. September findet das Klausurwochenende des Kibiwe-Teams statt und natürlich ist das auch ein Testlauf, ob wir coronamäßig alles richtig machen.

Die Distanz passt.
Der erste Eindruck täuscht. Familien dürfen so was.
Auch hier alles in Ordnung.
Leute, die in grader Linie verwandt sind, dürfen enger zusammenrücken.

Hygienekonzepte und – pläne haben uns am Freitagabend ziemlich beschäftigt, aber fürs Inhaltliche blieb auch noch Zeit. Unser Kibiwe 2020 hat einen Namen:

„Von Freunden, Botschaftern und Drachenkämpfern – das Kibiwe @nders erleben“

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Kibiwe 2020 – am besten, ihr schreibt euch den Termin schon mal in den Kalender

Das Kibiwe findet vom 6. bis zum 8. November statt, das ist das zweite Wochenende in den Herbstferien.

Es geht um Engel und der Plot steht.

Aber, aber, aber – haben die Frau Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten heute nicht beschlossen, dass Großveranstaltungen bis Ende des Jahres verboten sind? Fragt ihr euch vielleicht.

Ist beim Kibiwe voraussichtlich nicht dabei, hat aber trotzdem was damit zu tun
(Bild von Gerd Altmann auf Pixabay)

Ja, das stimmt. Deswegen können wir das Kibiwe auch nicht so stattfinden lassen wie in den vergangenen Jahren.

Aber, aber, aber –

wir können es anders stattfinden lassen!

Unser Kibiwe-Team begrüßt an dieser Stelle erst mal seine neuen Mitglieder (und verabschiedet auch scheidende Mitarbeiterinnen):

Willkommen, Nicolas, der für die Bühnentechnik zuständig ist, und sich darauf freut, dass er die Nebelmaschine bedienen darf (das geht nämlich dieses Jahr).

Servus, Andrea, die dieses Jahr eine Pause macht und uns hoffentlich von Ferne fest die Daumen drücken. Bis demnächst, gute Frau!

Grüß Gott, Lukas, der am Hygienekonzept schon seit Juli arbeitet, und der sich um die Spiele und die Betreuung der GruppenleiterInnen kümmern will (und der heute Geburtstag hat: Lukas, nur für dich!)

Hallo, Simon, der die Technik verstärken wird, die wir noch dringender brauchen werden als je zuvor.

Servus, Karin, unsere evangelische Pfarrerin, wir danken für die gute Zusammenarbeit!

Willkommen, Anna, ebenfalls unsere evangelische Pfarrerin, zurück im Team.

Und nun, wie es dieses Jahr sein wird.

Eines ist klar: Wir können uns nicht allesamt im Franziskussaal oder in der Kirche treffen. Das ist superschade, aber noch kein Grund aufzugeben. Die rettende Idee: Das Theater und die Band werden gestreamt. Und was wir mit ziemlicher Sicherheit machen können, das ist, dass ihr euch in den Gruppen trefft und dort zusammen spielt und bastelt.

Und jetzt wisst ihr, wozu wir die Technik brauchen werden. Die Jungs – Janek, Kilian, Simon, Tobias und die Leute von der Tontechnik, Benedikt und Markus – werden sich mächtig ins Zeug legen, damit ihr das Theater und die Musik in euren Gruppen sehen und hören könnt.

Und natürlich werden wir miteinander feiern – wozu gibt es denn Videokonferenzen?

Das ist der Plan.

Wir freuen uns, wenn ihr mit dabei seid!