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Maria Magdalena – Eingeladen zum Fest des Glaubens, das Szenenspiel zum Kibiwe 2025

Und hier also das Szenenspiel in Wort und Bild. Nur dank Gabis unermüdlichem Einsatz als Fotografin ist ein praktisch lückenloser Rückblick überhaupt möglich!

Samstagnachmittag


Hochzeitsshopping in Magdala

Susanna und Philipp heiraten! Die beiden sind extra nach Magdala gekommen um dort alles fürs Fest einzukaufen.


Der Anbruch des Gottesreiches gefährdet die fischverarbeitende Industrie in Magdala

Zum Beispiel Fischsoße (die Römer nannten sie Garum)! Die beste im ganzen römischen Weltreich gibt es bei Maria Magdalena.

Zwei Fischer, Lieferanten von Magdalena, sind gekommen. Es sind Jakob und und sein Bruder Johannes aus Kafarnaum. Sie bringen keine Fische, sondern wollen Magdalena nur mitteilen, dass sie weder Fische bringen noch jemals wieder bringen werden. „Wir folgen jetzt Jesus nach!“, verkünden sie, „Er will uns zu Menschenfischern machen!“

Während Susanna und Philipp die Fischsoße bezahlen, …

… kommen zwei weitere Fischer herein, Simon und und sein Bruder Andreas, auch aus Kafarnaum. Immerhin haben sie Fische dabei, Simon knallt ein riesiges Netz voller Fische auf den Boden, direkt vor Magdalenas Verkaufstisch. Offensichtlich hat er einen großen Fang gemacht, nachdem er von diesem Jesus den entscheidenden Tipp erhalten hatte: „Fahr hinaus, wo es tief ist!“

Auch Simon und Andreas kündigen Magdalena als Lieferanten. Die Botschaft Jesu hat sie überzeugt: „Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an die frohe Botschaft!“

Magdalena ist sprachlos. Nur am Rande bekommt sie noch mit, dass Susanna und Philipp sie auf ihre Hochzeit eingeladen haben: „Nächsten Dienstag in Kana! Und du kannst gerne Freunde und Freundinnen mitbringen, wenn du willst!“

Das Hochzeitsshopping ist geschafft (aber sie haben den Wein vergessen)

Susanna und Philipp überlegen kurz, bevor sie nach Kana zurückkehren:
„Getreide zum Backen, Olivenöl, Käse, Honig, Gewürze und Fischsoße … Wir haben alles!“

(Stimmt nicht, siehe oben!)

Diesen Jesus schau ich mir genauer an!

Wenig später macht sich auch Magdalena auf den Weg: „Vier Lieferanten habe ich an einem einzigen Tag wegen diesem Jesus verloren! Den werde ich mir mal genauer ansehen und ich werde ihm sagen, was ich von ihm halte! Wenn hier einer umkehrt, dann dieser Jesus!“

Schlechter Umgang in Kafarnaum

In Kafarnaum beim Haus des Zöllners Levi kommen Magdalena zwei Männer entgegen. „Ausgerechnet bei diesem Zöllner Levi hat Jesus sich eingeladen!“, schimpfen sie. „Wer sich wie dieser Jesus bei einem Betrüger einlädt, der muss selbst ein Betrüger sein!“

Während Magdalena sich noch wundert, kommt Levi aus seinem Haus. „Magdalena, komm herein und sei mein Gast! Jesus ist in meinem Haus!“, ruft er und zieht Magdalena einfach mit.

Das Reich Gottes ist wertvoller als die beste Fischsoße im ganzen römischen Weltreich

Rechts neben Levi sitzt Andreas

Männer und Frauen haben sich im Haus des Levi versammelt. Die meisten kennt Magdalena, aber einen nicht. Das muss dieser Jesus sein! Er redet gerade, alle hören ihm aufmerksam zu.

„Glücklich, die ihr jetzt arm seid, euch gehört das Reich Gottes. Glücklich, die ihr jetzt Hunger habt, ihr werdet satt werden. Glücklich, die ihr jetzt weint, ihr werdet lachen.

Wehe, die ihr jetzt reich seid, ihr habt eure Belohnung schon erhalten. Wehe, die ihr jetzt satt seid, ihr werdet Hunger haben. Wehe, die ihr jetzt lacht, ihr werdet weinen. „

„Das Reich Gottes beginnt schon heute, mitten unter uns“, sagt Johannes glücklich. „Was du sagst ist auch eine Warnung an die Reichen, Jesus, oder? Sie müssen sich ändern und was tun für das Reich Gottes, hier und jetzt, nicht nur abwarten, dass der Vater im Himmel alles regelt.“

„So wie Levi es getan hat“, meint Andreas, „er ist umgekehrt: Er betrügt nicht mehr und teilt seinen Reichtum.“

Magdalena staunt nicht schlecht und gerät ins Nachdenken: Wenn die Reichen teilen und alle Menschen zu Essen hätten, was wäre das wert?

Jesus steht auf und spricht Magdalena direkt an: „Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz, Maria!“

Alle haben sich auf den Weg gemacht und folgen Jesus. Magdalena bleibt allein zurück. Wird das Reich Gottes wirklich kommen durch diesen Jesus?

„Ich will mehr darüber erfahren! Ich folge diesem Jesus nach!“

Das Who is Who der Jüngerschaft (es fehlen noch zwei)

Rut, Maria, die Mutter Jesu, Johanna, Esther und Magdalena

Magdalena hat die Hochzeit von Susanna und Philipp doch nicht vergessen und auch, dass sie ihre Freunde und Freundinnen mitbringen darf: Das sind jetzt die Jünger und Jüngerinnen Jesu:

Simon, den Jesus Petrus nennt, und sein Bruder Andreas, Jakob und sein Bruder Johannes, Levi und ein Mann namens Judas Iskariot, Rut, die Mutter von Jakob und Johannes, eine Frau namens Johanna, und Esther, die Frau des Simon Petrus. Mit dabei bei der Hochzeit: Natürlich Jesus selbst und auch Maria, die Mutter Jesu.

Mit Jesus steht einem ordentlichen Hochzeitsgelage nichts mehr im Wege

Was für ein schönes Kleid Susanna trägt! Mit brennenden Kerzen in der Hand warten die Frauen auf den Bräutigam.

Da kommt er, begleitet von den Männern!

Philipp steckt Susanna einen Ring an den Finger als Zeichen, dass sie nun verheiratet sind.

Zum Ende der offiziellen Trauung muss Philipp ein Glas zertreten in Erinnerung daran, wie zerbrechlich das Glück sein kann.

Dann wird mit Wein auf das Brautpaar angestoßen. „Habt ihr noch mehr Wein?“, fragt Magdalena, „Dieser Krug ist alles, was ich gefunden habe.“

„Wir haben vergessen Wein zu kaufen“, flüstert Philipp Susanna heimlich zu. Beide sind ratlos: Was sollen sie nur tun?

Maria, die Mutter Jesu, hat alles mitbekommen. Sie nimmt Jesus zur Seite und sagt: „Sie haben keinen Wein mehr. Wenn der Krug auf dem Tisch leer getrunken ist, dann ist der Wein aus und die Hochzeit vorbei.“ „Was willst du von mir, Frau?“, fragt Jesus.

Naja, ist ja wohl klar, oder?

„Meine Stunde ist noch nicht gekommen“, antwortet Jesus, aber Maria ignoriert ihn und winkt die helfenden Hände herbei. Sie deutet auf Jesus: „Was er euch sagt, das tut“.

Dann lässt sie Jesus stehen.

Etwas resigniert schaut sich Jesus um. Er entdeckt sechs große Krüge und sagt zu den helfenden Händen: „Füllt diese Krüge da bis zum Rand mit Wasser!“

Die helfenden Hände sind verwundert, aber …

… sie machen, was ihnen aufgetragen wurde.

Sie füllen die Krüge bis zum Rand mit Wasser.

Dann sagt Jesus: „Jetzt schöpft davon und bringt es Magdalena, sie kümmert sich um das Essen und die Getränke hier.“

Die wird sich über das Wasser freuen, oder?

Aber … das ist kein Wasser, das ist Wein!

Und offensichtlich ein Guter, findet Magdalena: „Philipp, Susanna, der Wein ist ja der Hammer! Eigentlich macht man es doch andersherum: Zuerst gibt es den teuren Wein und wenn alle schon ein bisserl was getrunken haben, dann gibt es den billigen. Aber ihr habt den guten Wein für jetzt aufgehoben.“

Es ist Johannes, der als Erster draufkommt, woher der Wein stammt: „Jesus hat Wasser zu Wein gemacht. Gott ist mit ihm!“ ruft er.

Die Gäste stoßen an: „Ein Hoch auf das Brautpaar! Ein Hoch auf Jesus!“

Auch Leute, die im Namen des Gottesreiches unterwegs sind, brauchen was zum Essen

Andreas, Simon Petrus, Johannes, Jakob sind links zu sehen, links direkt neben Jesus ist Judas

Jesus nachfolgen bedeutet für seine Jünger und Jüngerinnen, wortwörtlich mit ihm unterwegs zu sein.

Es ist anstrengend, aber auch schön.

Gerade sind alle müde und hungrig, selbst Jesus!

Da fällt Magdalena ein: „Meine Schwester Marta und mein Bruder Lazarus wohnen in Betanien, das ist ungefähr eine Stunde von hier entfernt. Ich bin mir sicher, dass Marta uns gerne aufnehmen wird!“

Gesagt, getan.


Das Reich Gottes steht in starker Konkurrenz zum Küchendienst

Und wirklich – Marta nimmt Jesus und die Jünger und Jüngerinnen gerne auf und beginnt sofort, für alle zu kochen.

Jesus erzählt derweil eine Geschichte von einem Mann, der zu seinem Hochzeitsmahl einlädt.

Marta schenkt schon einmal Wein ein und Jesus unterbricht seine Geschichte.

Dann bringt Marta Brot für die hungrigen Gäste. Erzählpause für Jesus!

Marta kommt zum vierten Mal und stellt die Teller auf den Tisch. Ziemlich laut, denn Marta ist sauer!

Sie fragt Jesus: „Herr, kümmert es dich denn nicht, dass deine Jüngerinnen und meine Schwester mir die ganze Arbeit allein überlassen? Sag meiner Schwester, sie soll mir helfen!“

Jesus antwortet:

„Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen, aber das Essen kann doch nicht im Mittelpunkt stehen. Heute bin ich dein Gast. Komm und höre mit zu.

Nimm teil an unserer Gemeinschaft.

Maria hat den guten Teil gewählt, der soll ihr nicht genommen werden.“

Marta setzt sich zu den Jüngerinnen und Jesus erzählt die Geschichte zu Ende.

Irgendjemand wird das mit der Küche dann schon gemacht haben. Vielleicht alle?

Eine kleine Erklärung, weil es deshalb Diskussionen gab: Unser Szenenspiel nimmt sich bewusst einige künstlerische Freiheiten. Zum Beispiel ist es nicht biblisch, das Magdalena ein Geschäft für Fischsoßen geführt haben soll noch steht es in den Evangelien, dass das Brautpaar von Kana kurzentschlossen seine Hochzeitsreise mit der Nachfolge Jesu verbracht hätte. Ganz bestimmt war Magdalena nicht die Schwester von Marta und Lazarus. Deren Schwester Maria ist eine andere Frau gewesen, die halt zufällig auch mit ersten Namen Maria hieß. Dass man diese Maria mit Magdalena in einen Topf wirft, das hat tatsächlich Tradition, aber es nicht unbedingt eine gute Tradition, nämlich eine frauenfeindliche.

Das Kibiwe 2025 hat die Tradition aufgegriffen, aber frauenfeindlich ist es auf keinen Fall. Beobachtet mal, in wie viel verschiedenen Situationen Frauen beim Kibiwe 2025 vorkommen! Die Jesusbewegung wäre nichts gewesen ohne die Frauen, ganz einfach, und eine davon, die wichtigste, war Maria von Magdala.


Kommt, wir wollen Jesus sehen!

Rebekka und ihre Kinder, die Mutter Lea, und Sara, Elisabet und Amos

Vor dem Dorf haben die Kinder Sara, Elisabet und Amos fremde Leute entdeckt.

Es sind Jesus und seine Jünger und Jüngerinnen!

Gemeinsam beschließen die Kinder mit Lea, ihrer Mutter, und Rebekka, die auch mit ihren Kindern dazugekommen ist, zu Jesus zu gehen, damit er ihnen die Hände auflegt und sie segnet.


Im Reich Gottes sind die kleinen Leuten groß!

Die Jünger wollen die Mütter und die Kinder fortschicken!

„Für Kinder hat Jesus keine Zeit. Verschwindet wieder!“, sagen sie.

Aber Jesus weist seine Jünger und Jüngerinnen zurecht:

„Was höre ich da? Kinder sind zu mir gekommen? Wenn sie zu mir wollen, dann dürft ihr sie nicht wegschicken.

Eines sage ich euch: Ihr müsst euch ändern und wie diese Kinder werden. Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie diese Kinder, der kann nicht hineinkommen. Wollt ihr wissen, wer der Größte im Reich meines Vaters ist? Wer so klein sein kann wie diese Kinder, der ist im Reich Gottes der Größte.“

Und so segnet Jesus die Kinder.

Und auch alle Kinder vom Kibiwe, die sich segnen lassen wollen.

Einige Jüngerinnen helfen ihm gerne dabei.


Jesus kommt zu spät, aber trotzdem zur rechten Zeit

Magdalena und Marta sind furchtbar traurig.

Warum nur?

Und wo sind Jesus und die anderen Jünger und Jüngerinnen?

Da kommt Jesus mit den anderen Jüngern und Jüngerinnen! Marta läuft Jesus entgegen.

Sie sagt: „Jesus, mein Bruder Lazarus ist tot! Wenn du da gewesen wärst, dann wäre Lazarus nicht gestorben!“

Jesus antwortet: „Marta, vertraue mir, Gott wird deinen Bruder Lazarus von den Toten auferwecken.“

„Ja, ich weiß, am Ende der Zeit, wenn Gott alle Menschen von den Toten auferwecken wird“, sagt Marta darauf.

Jesus sagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer mir vertraut, der muss den Tod nicht fürchten. Vertraust du mir, Marta?“

„Ja, Herr, ich vertraue dir“, antwortet Marta.

Jesus fragt: „Wo ist sein Grab?“

„Komm und sieh!“, antwortet Marta.


Jesus zeigt, was er drauf hat

„Jesus weint! Seht nur, wie lieb er Lazarus hatte“, sagt Johannes.

„Er hat blinden Menschen die Augen geöffnet. Warum hat er nicht verhindert, dass Lazarus gestorben ist? Warum ist er zu spät gekommen?“, meint Judas.

Da wird Jesus ärgerlich und sagt: „Nehmt den Stein weg!“

Die Jünger schieben den schweren Stein vom Grab weg.

Jesus betet: „Vater, ich danke dir, dass du mich erhörst. Ich weiß, dass du mich immer erhörst. Du hast mich gesandt! Schenke den Menschen das Vertrauen, dass du mich gesandt hast.“

Dann ruft er laut: „Lazarus, komm heraus!“

Und tatsächlich! Lazarus ist nicht mehr tot, er lebt!

Magdalena und Marta nehmen ihm die Leinenbinden ab.

„Als wir uns aufgemacht haben Jesus nachzufolgen, da war uns nicht klar, was für ein Mensch dieser Jesus ist“, meint Andreas.

Jakob fragt: „Was glaubt ihr, wer dieser Jesus ist?“

Simon Petrus antwortet: „Er ist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“


Achtung, auf der Straße von Jerusalem nach Betfage kommt ihnen eine Demonstration entgegen

Das Paschafest steht bevor!

Sara, Elisabet und Amos sind mit ihrer Mutter nach Jerusalem gekommen um dort das Fest zu feiern.

Auch Jesus und seine Jünger und Jüngerinnen kommen nach Jerusalem.

Die Kinder und seine Jünger und Jüngerinnen bereiten Jesus einen festlichen Empfang. Sie breiten ihre Kleider auf der Straße aus und wollen ihm mit Zweigen von den Bäumen zuwinken.

„Hosanna! Jesus soll unser König sein!“, rufen alle.

Jesus freut sich. Er ist auf einem Esel nach Jerusalem gekommen.

Den Esel haben Jünger für Jesus in Betfage ausgeliehen.

Sara, Elisabet, Amos und ihre Mutter Lea bringen den Esel nach Betfage zurück.


Es ergeht eine Anzeige wegen Sachbeschädigung im Tempel von Jerusalem
Der große Rausschmiss

Im Vorhof des Tempels gibt es viele Händler. Sie verkaufen Lämmer und Tauben und wechseln Geld, denn nur mit Münzen ohne Bildern drauf darf man die Opfertiere für den Dienst an Gott kaufen.

„Tauben, frische Tauben. Kultisch rein! Vom Hohen Rat persönlich kontrolliert!“

„Schafe, einjährig, ohne Makel, mit Zertifikat vom Hohen Rat!“

„Sehr günstige Umtauschkurse! Tauscht heidnische Münzen gegen Münzen aus Tyrus!“

Die Jünger und Jüngerinnen sind sehr interessiert an den Ständen der Händler.

„Wir brauchen ein Lamm für das Paschafest“, meint Magdalena.

„Dazu müssen wir unser Geld umtauschen“, sagt Esther.

„Und wir müssen darauf achten, dass die Händler uns nicht betrügen“, wirft Rut ein.

Der Lammhändler kommt zu Jesus rüber: „Herr, du wirst für diese vielen Jünger und Jüngerinnen ein besonders großes Lamm zum Paschafest brauchen. Ich mache dir ein gutes Angebot!“

Jesus geht zum Tisch des Geldwechslers und wischt alle Münzen mit einer Handbewegung auf den Boden!

Er schmeißt den Tisch des Taubenhändlers um!

Er ruft: „Das Haus meines Vaters soll ein Haus des Gebetes sein! Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.“

„Wir handeln hier im Auftrag der Priester und müssen uns das nicht gefallen lassen! Das wird ein Nachspiel haben!“, protestieren die Händler.

Jesus und die anderen Jünger und Jüngerinnen machen sich auf den Heimweg.

Warum war Jesus nur so wütend? fragen sich die Jünger und Jüngerinnen.

Johannes erklärt: „Es ist schwierig. Dieser Tempel ist das Haus des himmlischen Vaters und seine Herrlichkeit wohnt darin, mitten unter uns. Aber, Hand aufs Herz: Als ihr die Händler gesehen habt, habt ihr da an Gott gedacht?“

Natürlich nicht! Die anderen Jünger und Jüngerinnen schütteln den Kopf.

Johannes sagt: „Bei diesem ganzen Rummel hier mit den Händlern vergessen wir Gott. Das hat Jesus wütend gemacht. Und schon andere Propheten vor ihm.“


Mit diesem Jesus ist es nicht auszuhalten

Die Hohenpriester des Tempels sind empört: „Er ist nach Jerusalem eingezogen und das Volk hat ihn als König begrüßt! Er bringt das Volk in Aufruhr!“

„Es wird Probleme mit den Römern geben! Die Römer werden uns zur Verantwortung ziehen, weil wir diesen Jesus nicht gestoppt haben!“


Einer, es ist Joseph von Arimathäa, widerspricht: „Beruhigt euch! Jesus ist nicht gefährlich. Manches von dem, was er sagt, ist sogar richtig.“

Die anderen ignorieren ihn: „Wir müssen diesen Jesus aus dem Verkehr ziehen.“

„Aber möglichst unauffällig, ohne dass das Volk es merkt“, überlegen sie.

Da kommt Judas.

Er sagt: „Ich werde euch dabei helfen.“


Betanien liegt übrigens im Speckgürtel von Jerusalem


Betanien, der Ort, in dem Marta und Lazarus leben, liegt nur wenige Kilometer von Jerusalem entfernt und natürlich hat Marta Jesus und seine Jünger und Jüngerinnen freudig in ihr Haus aufgenommen. Jeden Tag gehen sie von Betanien aus in der Früh nach Jerusalem und kehren abends wieder zurück. Der Weg führt über den Ölberg.


Endlich! Jesus wird gesalbt! (Nur blöd, dass es eine Frau gemacht hat, das zählt nicht)

In Betanien reden die Jünger und Jüngerinnen über alles, was sie an diesem Tag in Jerusalem erlebt haben.

„So einen Empfang in Jerusalem hätte ich niemals erwartet. Wir sind im Triumphzug nach Jerusalem eingezogen. Alle haben gewunken und gerufen: Jesus soll unser König sein!“, erinnert Levi sich begeistert.

Jesus erwidert: „Ich bin nicht so ein König, wie sie ihn erwarten. Das wisst ihr doch, oder?“

„Und dann der Rabatz im Tempel! Denen hast du es gegeben, Jesus“, erinnert sich Jakob.

Judas meint: „Die Römer hätten es mehr verdient, dass du sie rausschmeißt, als die Händler im Tempel. Die Geschäfte der Händler sind wichtig für den richtigen Dienst an Gott!“

„Das Reich Gottes ist wichtig, Judas, und der Wille meines Vaters im Himmel“, entgegnet ihm Jesus.

Rut macht sich Sorgen: „Du hast Feinde, Jesus. Die Priester im Tempel sind dir nicht wohl gesonnen.“

„Jesus, wäre es nicht eine gute Idee, du würdest dich in den nächsten Tagen nicht mehr so oft in der Öffentlichkeit zeigen? Bleib doch hier in Betanien und ruhe dich aus!“, schlägt Simon Petrus vor.

Jesus sagt: „Sei still, Petrus! Du hast nicht das im Sinn, was Gott will! Ich muss von ihm erzählen und die Botschaft vom Gottesreich verkünden. Ich werde meinen Weg bis zum Ende gehen.“

Andreas wirft ein: „Aber – du sollst doch König sein, Jesus. Du bist ein König.“

Magdalena steht auf und holt ein Alabastergefäß. Es ist voller Öl.

Magdalena gießt Jesus das ganze Öl über den Kopf! Und Jesus ist damit einverstanden!

„Warum gießt Magdalena Öl auf den Kopf von Jesus?“, fragt Levi.

„Das ist Nardenöl, nicht wahr, Johanna?“, wendet sich Susanna an Johanna.

Johanna bestätigt ihr das: „Es ist sehr kostbar.“

Johannes erklärt: „Wenn jemand König werden soll, dann wird er auf dem Kopf mit Öl gesalbt. Dann ist er der Christus, der Gesalbte, und alle wissen, dass Gott immer bei ihm ist.“

„Als mein Vater starb, kaufte meine Mutter eine kleine Flasche echtes Nardenöl. Sie salbte damit seinen Leichnam. So zeigte sie ihm, dass sie ihn geliebt hat“, erinnert sich Philipp.

Da springt Judas auf und geht auf Magdalena los:

„Wozu diese Verschwendung? Du hättest das Öl besser verkaufen und das Geld den Armen geben sollen.“

Aber Jesus weist Judas zurecht:

„Hör auf! Warum lässt du sie nicht in Ruhe? Sie wollte mir etwas Gutes tun. Ich sage euch: Überall auf der Welt, wo das Evangelium verkündet wird, wird man sich an sie erinnern und erzählen, was sie getan hat. Sie hat getan, was sie konnte. Sie hat mich im Voraus für mein Begräbnis gesalbt.“


Das letzte Abendmahl, aber ohne Leonardo da Vinci

Es ist Seder, der erste Abend des Paschafestes. Die Jünger und Jüngerinnen bereiten alles vor.

Ein Bekannter von Jesus, dem ein Haus in Jerusalem gehört, hat ihnen das Obergemach dort zur Verfügung gestellt, denn richtig das Paschafest feiern, das geht halt nur in Jerusalem.

Auch Lea mit ihren Kindern Sara, Elisabet und Amos feiern mit Jesus und seinen Jüngern und Jüngerinnen.

Die Kinder stellen die Fragen, die zu jedem Paschafest dazugehören:

„Warum ist diese Nacht anders als alle anderen Nächte? In allen anderen Nächten essen wir gesäuertes und ungesäuertes Brot, aber in dieser Nacht nur Ungesäuertes. In allen anderen Nächten essen wir alle Arten von Kräutern, aber in dieser Nacht nur Bittere“, fragen sie.

Und natürlich haben sich alle an das Kibiwe 2019 erinnert. Wer war dabei?

Jesus erzählt: „Wir waren Sklaven in Ägypten, aber Gott hat uns befreit und mit mächtiger Hand durch die Fluten des roten Meeres geführt. Deswegen feiern wir diese Nacht.“

Jesus nimmt das Brot: „Dieses einfache Brot ist das Brot der Freiheit.“

Er betet: „Gepriesen bist du Herr, unser Gott, Schöpfer der Welt. Du schenkst uns das Brot, die Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit.

Er bricht das Brot und gibt es den Jüngern und Jüngerinnen und Lea und den Kindern: „Nehmt und esst alle davon. Tut dies, sooft ihr dieses Brot esst, zu meinem Gedächtnis!“

Alle essen von dem Brot, auch die Kinder und Erwachsenen vom Kibiwe.

Jesus nimmt den Kelch und sagt: „Dieser Kelch ist der Kelch der Freude und des Festes.“

Er betet: „Gepriesen bist du Herr, unser Gott, Schöpfer der Welt. Du schenkst uns den Wein, die Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit.“

Er gibt den Kelch seinen Jüngern und Jüngerinnen und Lea und den Kindern: „Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für alle vergossen wird. Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus diesem Kelch trinkt verkündet ihr meinen Tod bis ich wiederkomme in Herrlichkeit.“

Noch während der Kelch herumgereicht wird, verlässt Judas den Raum.


Diskussionen auf dem Heimweg nach Betanien

Auf dem Heimweg über den Ölberg diskutieren und streiten die Jünger und Jüngerinnen, wer der wichtigste unter ihnen ist: Simon Petrus? Magdalena? Ein Mann? Eine Frau? Der Klügste? Der Stärkste?


Jesus ermahnt sie: „Könige herrschen über die Menschen und lassen sich bedienen. Bei euch soll es nicht so sein: Wer bei euch herrscht, der soll der Diener aller sein.“

Dort am Ölberg machen Jesus und seine Jünger und Jüngerinnen eine Pause (wie schon oft in den vergangenen Tagen).

Jesus bittet seine Jünger und Jüngerinnen: „Bleibt hier und wacht mit mir!“


Zugriff im Garten Getsemani erfolgreich verlaufen

Jesus geht etwas von den Jüngern und Jüngerinnen weg und betet:

„Vater, wenn du willst, nimm diesen Kelch von mir. Aber nicht mein, sondern dein Wille soll geschehen.“

Als Jesus zu den Jüngern und Jüngerinnen zurückkehrt, sieht er, dass sie alle schlafen!

Jesus sagt: „Wie könnt ihr schlafen? Steht auf und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet!“

Plötzlich ist Judas auch wieder da.

Judas sagt: „Sei gegrüßt, Rabbi!“ und küsst Jesus.

Aber Jesus fragt: „Judas, mit einem Kuss verrätst du mich?“

Da kommen Leute von der Tempelwache und nehmen Jesus fest! Die Hohenpriester haben sie geschickt und Judas hat sie zum Ölberg geführt und mit dem Kuss verraten, wer genau Jesus ist, damit sie nicht einen Anderen verhaften!

Simon Petrus hat ein Schwert dabei, geht auf die Leute von der Tempelwache los und schlägt einem Mann das Ohr ab!

Jesus beugt sich zu dem Verletzten und heilt ihn.

Jesus sagt: „Wie gegen einen Räuber seid ihr mit Knüppeln und Schwerter ausgezogen. Jeden Tag war im Tempel, aber ihr habt nicht gewagt, gegen mich vorzugehen. Aber das ist eure Stunde, jetzt hat die Finsternis die Macht.“

Dann nehmen die Leute von der Tempelwache Jesus mit.

Alle Jünger und Jüngerinnen fliehen.


Manchmal ist Dabeisein alles I

Wirklich alle?

Magdalena ist nicht geflohen und hat verzweifelt die anderen Jünger und Jüngerinnen gerufen.

Und siehe da: Auch die anderen Jüngerinnen sind geblieben.

Da führen die Tempelwache und die Hohenpriester Jesus vorbei. Sie bringen ihn zu Pontius Pilatus. Der römische Statthalter soll Jesus zum Tod verurteilen.

Die Jüngerinnen überlegen: Sollen sie auch fliehen und sich in Sicherheit bringen?

Da sagt Magdalena: „Ich bleibe bei Jesus. Ich bin seine Jüngerin und folge ihm nach. Ich kann ihm nicht helfen, aber ich lasse Jesus nicht allein.“

Die anderen Jüngerinnen antworten: „Auch wir lassen Jesus nicht allein.“


Kurzer Prozess am Freitagmorgen

Der römische Statthalter Pontius Pilatus ist gerade dienstlich beschäftigt, da meldet ihm sein Hauptmann einen dringenden Besuch seiner Frau.

Die Frau von Pilatus sagt: „Mein Gemahl, ich hatte diese Nacht einen schrecklichen Albtraum. Du saßest hier auf diesem Richterstuhl und solltest Recht sprechen. Vor dir stand ein Mann, der unschuldig war, und du hast ihn zum Tod verurteilt.“

Pilatus wiegelt ab: „Bestimmt hast du gestern Abend etwas gegessen, was dir nicht gut getan hat, meine Teuerste. Ein römischer Statthalter kann sich, wenn er als Richter auf dem Richterstuhl sitzt, nicht von den Träumen einer Frau beeinflussen lassen.“

Pilatus befiehlt dem Hauptmann, seine Frau wieder in ihre Zimmer zurückbringen zu lassen.

Die römischen Soldaten bringen den gefangenen Jesus herein.

Die Hohenpriester, die Jesus an die Römer übergeben haben, klagen Jesus vor Pilatus an:

„Dieser Mann hat sich zum König der Juden ausrufen lassen.“

Pilatus fragt Jesus: „Du da, bist du der König der Juden?“

Jesus antwortet: „Du sagst es, ich bin ein König. Aber mein Reich ist nicht von dieser Welt.“

Pilatus schickt die Hohenpriester weg.


Pilatus sagt: „Heute ist doch euer Paschafest, nicht wahr? Jedes Jahr gebe ich zu diesem Fest einen Gefangenen frei.“

Pilatus lässt einen Gefangenen namens Barabbas holen.

Pilatus fragt: „Wen soll ich euch freigeben. Den König der Juden oder den Barabbas?“

Viele Leute rufen: „Barabbas! Barabbas! Barabbas!“ Natürlich sind da auch die Hohenpriester dabei.

Pilatus fragt: „Was soll ich mit dem tun, den ihr den König nennt?“

Viele Leute und die Hohenpriester rufen: „Kreuzige ihn! Kreuzige ihn! Kreuzige ihn!“

Die Kinder vom Kibiwe und die Jüngerinnen haben übrigens „Jesus“ gerufen und protestiert. Leider hat es nichts genützt.

Pilatus lässt Barabbas frei und verurteilt Jesus zum Tod am Kreuz.


Manchmal ist Dabeisein alles II

Die Jüngerinnen sind verzweifelt:

„Sie haben Jesus zum Tod am Kreuz verurteilt. Warum hat Pilatus nicht auf seine Frau gehört? Sie hat ihm doch gesagt, dass Jesus unschuldig ist!“

Magdalena sagt: „Ich werde mit Jesus mitgehen, wenn sie ihn zur Stadt hinausführen und kreuzigen. Ich bleibe bei Jesus bis zu seinem Ende.“

Die anderen Jüngerinnen antworten: „Wir bleiben bei Jesus bis seinem Ende.“

Die römischen Soldaten übergeben Jesus das Kreuz und führen ihn aus der Stadt hinaus.

Magdalena und die anderen Jüngerinnen folgen Jesus, der das schwere Kreuz tragen muss.


Rückblick auf einen schwarzen Tag

Magdalena erzählt:

„Wir Frauen haben gesehen, wie Jesus gekreuzigt wurde. Die ganze Zeit sind wir dort geblieben. Viele Menschen sind vorbeigekommen und haben Jesus zugerufen: Anderen hast du geholfen, dir selbst aber kannst du nicht helfen! Wenn du der König und Christus bist, dann steige herab vom Kreuz, damit wir sehen und glauben. Viele Stunden hing Jesus am Kreuz.

Als es mit Jesus zu Ende ging, da betete er: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Dann schrie er laut auf und starb.“

Die anderen Jüngerinnen kommen und sagen:

„Magdalena, das musst du auch sehen! Ein Mann ist gekommen und hat den toten Jesus vom Kreuz abgenommen. Aber wir müssen vorsichtig sein. Es ist ein Mitglied des Hohen Rates, der Jesus an die Römer ausgeliefert hat.“

Ein Mitglied des Hohen Rates! Wer könnte das sein?


Der Tod war auch für Jesus und seine Botschaft der Hoffnung und des Gottesreiches endgültig

Es ist Joseph von Arimathäa!

Er hat Jesus vom Kreuz abgenommen: „Ich weiß nicht, ob dieser Jesus ein Prophet, ein Heiliger oder ein Unruhestifter war, aber ich bin ein frommer Jude. Kein toter Mensch darf in unserem Land am Kreuz hängen bleiben, wenn es Abend ist. Tote zu bestatten, das gehört dazu, wenn man ein frommer Jude ist. Das werde ich mit Jesus tun.“

Da sieht Joseph plötzlich die Jüngerinnen.

Er fragt sie: „He, ihr da, gehört ihr auch zu diesem Jesus?“

Die Jüngerinnen bekennen: „Ja. Wir sind Jüngerinnen von Jesus.“

Da winkt Joseph sie herbei, damit sie vom toten Jesus Abschied nehmen können.

Auch Maria, die Mutter Jesu, ist gekommen. Johannes begleitet sie.

Die Jüngerinnen klagen: „Warum hat Gott das zugelassen Jesus hat doch Gott vertraut. Warum hat Gott ihn nicht beschützt? Gott hat Jesus verlassen? Warum nur? Warum? Unsere Hoffnungen auf das Reich Gottes sind mit Jesus gestorben.“

„Wo bringst du den toten Jesus hin?“ fragt Magdalena Joseph.

„Ganz in der Nähe ist ein Felsengrab, in dem noch kein Mensch bestattet wurde. Dort bringe ich ihn hin. Wenn ihr wollt, könnt ihr mitkommen und sehen, wo das ist. Aber wir müssen uns beeilen. Der Ruhetag, der Sabbat naht, die Sonne geht bald unter“, antwortet Joseph.

Vor dem Stein liegt ein schwerer Stein. Römische Soldaten bewachen das Grab.


Schaut mal! Die Sonne geht auf!

Am Morgen des dritten Tages machen sich die Jüngerinnen auf den Weg zum Grab:

„Seht, die Sonne geht gerade auf! Wir sind gleich da. Hier muss es sein … „


Grab, kaum benützt, günstig abzugeben

Aber … das Grab ist offen. Irgendjemand hat den Stein entfernt!

„Warum sollte man den Stein von einem Grab wegwälzen?“ fragt Magdalena.

„Um den Leichnam auch gleich wegzunehmen?“ stellt Rut fest.

Der tote Jesus ist verschwunden! Die Jüngerinnen sind ratlos.

Magdalena sagt: „Vielleicht stecken die Jünger dahinter. Kommt, gehen wir zu Petrus und Johannes.“

Die Jüngerinnen laufen los und holen Simon Petrus und Johannes.

Simon Petrus untersucht das Grab, dann Johannes. Aber die Beiden haben auch keine Erklärung.

„Seid ihr sicher, dass das das richtige Grab ist?“, fragt Petrus.

Magdalena faucht ihn an: „Wir waren dabei, als Jesus bestattet wurde. Wir haben Augen im Kopf.“

„Ist ja gut“, beschwichtigt Simon Petrus, „Gehen wir wieder. Hier gibt es nichts zu sehen.“

Alle gehen ratlos wieder weg. Nur Magdalena bleibt tieftraurig und allein am Grab zurück.

Und dann …

„Frau, warum weinst du?“

„Bist du der Gärtner? Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen“, sagt Magdalena.

Jesus sagt: „Maria!“

Da erkennt Magdalena ihn und ruft: „Jesus! Du lebst!“

Magdalena will Jesus umarmen, aber Jesus sagt:

„Halte mich nicht fest, denn ich werde zu Gott, meinem Vater gehen. Aber du gehe zu meinen Jüngern und Jüngerinnen und sage ihnen: Jesus geht zu seinem Vater, der auch euer Vater ist. Ich gehe zu meinem Gott, der euer Gott ist. Erzähle allen Menschen: Das Reich Gottes ist stärker als der Tod!“

Dann geht Jesus.

Magdalena bleibt stehen und sieht Jesus nach.

Dann läuft sie los: „Ich habe den Herrn gesehen! Jesus lebt!“